Vatikan gibt bekannt: Papst Franziskus hat eine Lungenentzündung entwickelt
Der Vatikan hat mitgeteilt, dass bei Papst Franziskus, dem geistlichen Oberhaupt der Katholiken und Staatsoberhaupt des Vatikans, der sich wegen einer Atemwegsinfektion seit einiger Zeit im Krankenhaus in Behandlung befindet, eine Lungenentzündung diagnostiziert wurde und sein klinischer Zustand weiterhin komplex bleibt.
Das Presseamt des Vatikans gab am Abend eine schriftliche Erklärung zum Gesundheitszustand des 88-jährigen Papstes Franziskus ab, der seit dem 14. Februar wegen einer Bronchitis im Gemelli-Krankenhaus in Rom behandelt wird.
In der Erklärung, in der es heißt, dass der klinische Zustand des Papstes laut den heutigen Labortests und den Ergebnissen der Röntgenaufnahme des Brustkorbs weiterhin ein komplexes Bild zeichnet, wurde Folgendes festgehalten:
"Aufgrund einer polymikrobiellen Infektion, die sich auf dem Boden einer Bronchiektasie und asthmatischen Bronchitis entwickelt hat, werden Kortikosteroide und Antibiotika verabreicht, was den Behandlungsprozess weiter verkompliziert. Eine heute Nachmittag vom medizinischen Team des Vatikans und dem Team des Gemelli-Krankenhauses angeforderte Kontroll-Computertomographie des Brustkorbs ergab eine beidseitige Pneumonie (Lungenentzündung) und machte eine zusätzliche pharmakologische Behandlung erforderlich. Dennoch ist Papst Franziskus bei guter Stimmung."
In der Erklärung wurde zum Ausdruck gebracht, dass der Papst seine Zeit mit Beten und dem Lesen einiger Texte verbringt und sich für die ihm entgegengebrachte Unterstützung bedankt.
Unterdessen teilte der Vatikan mit, dass aufgrund des weiterhin komplexen klinischen Zustands alle für dieses Wochenende geplanten Termine von Papst Franziskus abgesagt wurden.
Papst Franziskus hatte bei zwei öffentlichen Veranstaltungen am 9. und 12. Februar erklärt, dass er an einer Bronchitis leide und Atembeschwerden habe; er konnte nicht sprechen und hatte seine Assistenten gebeten, die Redetexte für ihn zu verlesen.
Der Papst wurde zuletzt 2023 zweimal im Gemelli-Krankenhaus behandelt, einmal wegen Atembeschwerden und einmal wegen einer Operation zur Einsetzung einer Prothese an der Bauchwand.
Papst Franziskus, der seit 2013 das geistliche Oberhaupt der Katholiken ist, wurde erstmals 2021 im Gemelli-Krankenhaus aufgenommen und operierte sich am Dickdarm.
PAPST ENTHEBT BISCHOF SEINES AMTES
In einer weiteren Erklärung des Vatikans wurde mitgeteilt, dass der Papst Monsignore Jean-Pierre Blais, der in der Verwaltung des Bistums Baie-Comeau in der kanadischen Stadt Quebec tätig war, seines Amtes enthoben hat.
In Berichten der italienischen Presse wurde zudem darauf hingewiesen, dass der 75-jährige Blais auf einer Liste von Missbrauchstätern im Rahmen einer Sammelklage gegen das Erzbistum Quebec geführt wird.
Nachrichtenquelle: AA
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