Auto-Attack auf Weihnachtsmarkt in Deutschland: Identität des Täters bekannt
In der deutschen Stadt Magdeburg ist ein Mann mit seinem Auto in eine Menschenmenge auf einem Weihnachtsmarkt gefahren. Ersten Erkenntnissen zufolge wurden dabei 2 Menschen getötet und über 60 weitere verletzt.
Der Ministerpräsident des Bundeslandes Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, erklärte in einer Stellungnahme, dass bei dem Angriff 2 Menschen ihr Leben verloren hätten, darunter ein kleines Kind.
"Es ist ein schreckliches Ereignis in diesen Tagen, in denen wir uns auf Weihnachten zubewegen.", sagte Haseloff und teilte mit, dass über 60 Personen verletzt wurden, einige davon schwer.
Haseloff bestätigte, dass der Täter festgenommen wurde. Er gab an, dass es sich bei dem Angreifer um einen in Saudi-Arabien geborenen Arzt handele, der im Bundesland Sachsen-Anhalt arbeitete und seit 2006 in Deutschland lebe.
IDENTITÄT DES TÄTERS BEKANNT
Die Zeitung Welt berichtete unter Berufung auf Polizeikreise, dass der Täter ein 1974 geborener saudi-arabischer Staatsbürger sei und sich in Gewahrsam befinde.

Berichten der nationalen Presse zufolge fuhr der Täter mit einem BMW mindestens 400 Meter weit in die Menschenmenge auf dem Weihnachtsmarkt.
Nach dem Vorfall wurde der Weihnachtsmarkt geschlossen und die Menschen wurden aufgefordert, das Stadtzentrum zu verlassen.
Der Angriff ereignete sich auf dem Weihnachtsmarkt neben dem Rathaus in Magdeburg in der Nähe der Elbe.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erklärte in einer schriftlichen Stellungnahme: "Die Vorfreude auf ein friedliches Weihnachtsfest wurde durch die Nachrichten aus Magdeburg jäh unterbrochen. Die Hintergründe dieses schrecklichen Verbrechens sind noch nicht vollständig geklärt. Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien. Ich danke allen Rettungskräften für ihren Einsatz."
Bundeskanzler Olaf Scholz teilte über die Social-Media-Plattform X mit, dass die Nachrichten aus Magdeburg zutiefst erschütternd seien.
Scholz erklärte: "Die Rettungskräfte tun alles, um sich um die Verletzten zu kümmern und Leben zu retten. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien. Die Sicherheitsbehörden werden die Hintergründe des Vorfalls aufklären."
Es wurde bekannt, dass Scholz den Tatort in Magdeburg besuchen wird.
Bundesinnenministerin Nancy Faeser erklärte auf X, die Nachrichten aus Magdeburg seien besorgniserregend und fügte hinzu: "Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien. Wir stehen an ihrer Seite und an der Seite der Menschen in Magdeburg. Ich danke den Rettungskräften, die in diesen sorgenvollen Stunden unermüdlich im Einsatz sind."
Außenministerin Annalena Baerbock schrieb auf ihrem X-Account: "Die Bilder aus Magdeburg erschüttern mich zutiefst. Für Familien und Freunde, die gemeinsam Zeit auf dem Weihnachtsmarkt verbringen wollten, ist nichts mehr wie es war. Den Opfern und ihren Familien spreche ich mein tiefstes Beileid aus. Ich danke den Rettungskräften und Helfern."
Nachrichtenquelle : 12punto
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