Waffenruhe in der Region Aleppo gebrochen: Angriffe der YPG wieder aufgenommen
Während das Waffenstillstandsabkommen im Norden Syriens weiterhin besteht, wurde bekannt gegeben, dass die YPG ihre Bombardierungen auf Gebiete nahe Aleppo wieder aufgenommen hat. Bei den Angriffen gab es keine Todesopfer oder Verletzten.
Die syrische Zivilschutzbehörde teilte in einer Erklärung mit, dass die Terrororganisation YPG erneut Angriffe auf Siedlungen im nördlichen Umland der Provinz Aleppo verübt habe. Wie die Zivilschutzbeamten über ihren Telegram-Kanal mitteilten, wurde das Dorf El-Havi im Bezirk Dscharabulus, westlich des Euphrat im Norden Aleppos, ins Visier genommen.
Den vorliegenden Informationen zufolge schlug eine aus der Region Ain al-Arab abgefeuerte Rakete in einem Haus im Dorf ein. Während die Zivilschutzkräfte den Ort untersuchten, wurde zudem gemeldet, dass bei dem Angriff keine Zivilisten ums Leben kamen oder verletzt wurden.
Das syrische Verteidigungsministerium hatte erst kürzlich öffentlich bekannt gegeben, dass das mit der Terrororganisation YPG ausgehandelte Waffenstillstandsabkommen um weitere 15 Tage verlängert wurde, gültig ab dem 24. Januar um 23:00 Uhr.
Die Behörden wiesen darauf hin, dass die Verlängerung aufgrund des Vorhabens der Vereinigten Staaten zustande kam, IS-Gefangene aus den von der YPG kontrollierten Gefängnissen in den Irak zu verlegen.
Nachrichtenquelle: 12punto
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