Weißes Haus: Wir erkennen die Sicherheitsbedenken der Türkei als legitim an
Die US-Regierung erklärte in ihrer Bewertung der jüngsten Lage in Syrien, dass sie die „legitimen Sicherheitsbedenken der Türkei im Kampf gegen den Terrorismus“ anerkenne.
Der Kommunikationsberater für Nationale Sicherheit des Weißen Hauses, John Kirby, bewertete in einem per Telefonkonferenz abgehaltenen Pressebriefing die aktuelle Lage in Syrien sowie den Kampf der Türkei gegen die YPG/PKK.
Kirby betonte, dass die Türkei das „Recht habe, ihre Bürger und ihr Territorium gegen Terrorangriffe zu verteidigen“, und unterstrich, dass der NATO-Verbündete „in der jüngeren Vergangenheit solchen Terrorangriffen ausgesetzt war“.
Unter Verweis auf die legitimen Sicherheitsbedenken der Türkei im Kampf gegen den Terrorismus sagte Kirby: „Wir erkennen an, dass sie dieses Recht haben, und sie (die Türkei) sind ein wichtiger NATO-Verbündeter.“
Kirby erklärte, dass man bezüglich der jüngsten Entwicklungen in Syrien und der YPG/PKK in engem Kontakt mit Ankara stehe.
IS ALS VORWAND GENANNT
Andererseits argumentierte Kirby, dass die USA ihre Unterstützung für die Terrororganisation YPG/PKK fortsetzen würden und verwies dabei auf die IS-Milizen.
Kirby äußerte: „Als USA haben wir Interessen im Kampf gegen den IS, und das bedeutet eine Partnerschaft mit den Demokratischen Kräften Syriens (YPG/PKK); diese Partnerschaft wird fortgesetzt.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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