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Aufgepasst bei hohen Erdgasrechnungen! Eine durchlaufende Heizung verbraucht weniger

Dr. Levent Bilir, Dozent am Fachbereich Energiesystemtechnik der Yaşar-Universität, gibt Tipps für eine effizientere und sparsamere Nutzung von Erdgas in Wohnungen: „Für Energieeinsparungen sollte zunächst die Isolierung der Gebäude sichergestellt werden. Anstatt die Heizung tagsüber ständig an- und auszuschalten, ist es energiesparender und kostengünstiger, sie auf einer konstanten Temperatur zu halten.“

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Aufgepasst bei hohen Erdgasrechnungen! Eine durchlaufende Heizung verbraucht weniger

Dr. Levent Bilir, Dozent am Fachbereich Energiesystemtechnik der Ingenieurwissenschaftlichen Fakultät der Yaşar-Universität, gab Empfehlungen, wie man die Effizienz des zum Heizen verwendeten Erdgases in Wohnungen steigern kann.

Dr. Levent Bilir betonte, dass der erste Schritt zum Energiesparen in Wohnungen bei der Isolierung beginne: „In einem gut isolierten Gebäude schwankt die Innentemperatur nicht allzu stark. Daher können wir zunächst Energie sparen, indem wir gar keinen Brennstoff verbrauchen. Die Isolierung von Wohngebäuden wird in Zukunft ohnehin zur Pflicht werden. Da der Wärmeverlust der Gebäude sinkt, wird natürlich auch weniger Brennstoff benötigt. Oft schalten wir die Heizung bei der Nutzung von Erdgas intermittierend ein und aus. Auch wenn dies zunächst nach Brennstoffersparnis aussieht, führt es dazu, dass die Wände des Hauses auskühlen, da die Heizung den Heizvorgang unterbricht. Daher ist es eine Lösung, die Brennstoff spart, die Heizung kontinuierlich, aber auf einer niedrigen Stufe laufen zu lassen. Stellen Sie sie jedoch nicht auf die höchste Stufe und lassen Sie sie nicht dauerhaft so laufen“, sagte er.

Dr. Bilir wies darauf hin, dass die Temperatur der Heizung an das persönliche Wärmeempfinden angepasst werden sollte: „Bei der Einstellung dieser Temperatur müssen wir auch die Temperatur der Wände berücksichtigen. Wohnbereiche werden im Durchschnitt mit 21-22 Grad Celsius veranschlagt. Dies kann jedoch von Person zu Person variieren. Die Komforttemperatur kann auf bis zu 20 Grad Celsius gesenkt werden. Um diese Temperatur im Haus konstant zu halten, ist es eine Lösung, die Erdgas spart, wenn die Heizung kontinuierlich auf einer niedrigen Stufe läuft, entweder 24 Stunden am Tag oder über einen längeren Zeitraum am Tag. Zudem können die Temperaturen in weniger genutzten Bereichen des Hauses wie Badezimmer, Flur und Ankleidezimmer auf bis zu 18 Grad Celsius gesenkt werden“, erklärte er.

"JEDER, DER EINE HEIZUNG HAT, SOLLTE SIE IN SEINER WOHNUNG BETREIBEN"

Dr. Levent Bilir wies darauf hin, dass Wohnungen in Mehrfamilienhäusern Wärme über die Wände austauschen: „Auch wenn es keine gesetzliche Verpflichtung gibt, sollte jeder, der eine Heizung in seiner Wohnung hat, diese auch betreiben. In Wohnungen sollten nach Möglichkeit korrekt montierte doppelt verglaste Fenster verwendet werden. Andererseits sollten Heizung und Heizkörper in regelmäßigen Abständen gewartet werden. Die Wartung der Heizkörper ist auch für die Wärmeeffizienz von großer Bedeutung. Heizkörper können in manchen Fällen Luft ziehen. Wenn wir in solchen Fällen die Luft ablassen, wird der Heizkörper wieder wie gewohnt heizen“, fügte er hinzu.

EMPFEHLUNG: KLIMAANLAGE STATT ELEKTRISCHER HEIZUNG

Dr. Levent Bilir wies darauf hin, dass elektrische Heizgeräte einen geringen Wirkungsgrad haben: „Wenn wir in unseren Wohnungen kein Erdgas haben, sollten wir nach Möglichkeit eine Klimaanlage anstelle eines elektrischen Heizgeräts verwenden. Im Vergleich zu elektrischen Heizgeräten, die nur über Widerstände Wärme abgeben, sind Klimaanlagen der neuen Generation in Bezug auf die elektrische Effizienz weitaus effizienter. Auch wenn eine Klimaanlage bei der Erstinvestition teurer ist als ein elektrischer Heizstrahler, amortisiert sich dieser Unterschied mit der Zeit“, betonte er.


Nachrichtenquelle: İHA

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