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Aufsehenerregende MTV-Aussage von Şeref Oğuz: 'Könnte viermal im Jahr erhoben werden'

Der Ökonom Şeref Oğuz teilte kürzlich seine Einschätzungen darüber mit, dass die Regierung nach den Kommunalwahlen die Steuern erhöhen werde. Während Oğuz' Artikel weiterhin für Gesprächsstoff sorgt, erregten seine Äußerungen zur Kfz-Steuer (MTV) besondere Aufmerksamkeit.

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Aufsehenerregende MTV-Aussage von Şeref Oğuz: 'Könnte viermal im Jahr erhoben werden'

Der Ökonom Şeref Oğuz sorgte kürzlich mit seinen Aussagen für Aufsehen, wonach die Steuern nach den Kommunalwahlen erhöht werden könnten. Zu den bemerkenswerten Punkten in Oğuz' Ausführungen gehörten seine Äußerungen zu den Kfz-Steuern (MTV) sowie die Möglichkeit einer zusätzlichen Steuer für Personen mit mehr als einem Wohnsitz.

Oğuz schrieb in seinem Artikel auf Ekonomim.com Folgendes:

"Unser Haushaltsdefizit erreicht ein Niveau, das an die 'verlorenen Jahre' der 90er erinnert. Laut den Finanzdaten für Januar beliefen sich die Staatsausgaben auf 767,9 Milliarden TL. Davon entfielen 646,9 Milliarden TL auf Nicht-Zinsausgaben. Im gleichen Zeitraum beliefen sich die Haushaltseinnahmen auf 617,2 Milliarden TL, wobei die Steuereinnahmen 517,2 Milliarden TL erreichten.

Wir sehen, dass der Haushaltssaldo negativ ist. Das ist keine große Überraschung. Die Daten, die wir kennen, sind negativ, aber zum jetzigen Zeitpunkt haben wir ein Haushaltsdefizit von 150,7 Milliarden TL. Der Primärsaldo liegt bei minus 29,6 Milliarden TL. Diese Daten spiegeln die Leistung des Landes in Bezug auf Haushaltsdisziplin und Budgetmanagement wider.

DIE BEDEUTUNG VON 121 MILLIARDEN LIRA FÜR DIE WIRTSCHAFT?

Die Zinsausgaben im Januar betragen 121 Milliarden TL. Was bedeuten nun 121 Milliarden TL für die türkische Wirtschaft? Der Marktwert von 119 börsennotierten Unternehmen entspricht 121 Milliarden TL. Wir zahlen also Zinsen in der Höhe des gesamten Marktwerts von 119 Unternehmen. Der Marktwert von Arçelik liegt bei 106 Milliarden TL, der von İskenderun Demir Çelik bei 119 Milliarden TL. Wir zahlen Zinsen in der Größenordnung der Gesamtgröße unserer bedeutenden Unternehmen im Land.

ZWEI FRAGEN, ZWEI ANTWORTEN

Müssen wir Zinsen zahlen?

Wenn wir uns nicht nach der Decke strecken, hat das seinen Preis, und wir sind gezwungen, diesen in Form von Zinsen zu zahlen. Wenn kein Geld da ist, werden wir entweder die Notenpresse anwerfen oder neue Steuern erheben. Erinnern Sie sich: Die Kommunikationssteuer, die unter dem Vorwand des Erdbebens vorübergehend eingeführt wurde, blieb und ging nie wieder.

Was meinen Sie mit neuen Steuern?

Zum Beispiel könnte die Kfz-Steuer (MTV), die bereits verdoppelt wurde, nicht nur weiterhin zweimal jährlich erhoben werden, sondern so angepasst werden, dass sie alle vier oder drei Monate (also drei- oder viermal im Jahr) fällig wird. Das reicht nicht? Was sonst? Es könnte eine 'Zylindersteuer' für jedes Fahrzeug mit einem Hubraum von über 1600 ccm eingeführt werden. Ist das genug? Von wegen! Als Nächstes steht eine zusätzliche Wohnungssteuer für Besitzer von mehr als einem Haus an, was für helle Aufregung sorgen wird. Und das ist noch nicht alles... Bei der Mehrwertsteuer (KDV) und der Sonderverbrauchssteuer (ÖTV) stehen für jede Waren- und Dienstleistungsgruppe (einschließlich Lebensmittel) Erhöhungen an. Sogar eine Anhebung der Basis-Mehrwertsteuer auf 25 % gehört zu den geplanten Optionen.

HINWEIS

MEINE PRÄSENTATION ZUR VORAUSZAHLUNGSSTEUER

Wann immer die Regierung in Geldnot gerät, spielt sie mit den Steuern. Die Kasse ist leer, und da man beim 'Ansehen' keine Abstriche machen darf(!), geht man zum Bürger und sagt: 'Her mit dem Geld'. Egal, ob man verdient oder nicht, es wird Geld von einem verlangt. Denn für Ausgaben, die wie ein bodenloses Fass sind, wird Geld benötigt.

In den 'verlorenen Jahren' der 90er wurde unter dem Namen 'Vorauszahlungssteuer' oder 'vorläufige Steuer' in unsere Taschen gegriffen. Während die 'Füchse', die es schafften, außerhalb der Registrierung zu bleiben, bei Haushaltsdefiziten in Billionenhöhe frei herumliefen, wurden die 'Gänse im Stall' bereits im Voraus gerupft. Denn die Günstlinge der damaligen Zeit, ihre Verbündeten, ihre Staatsbetriebe (KİT) und kommunalen Betriebe (BİT) brauchten Geld.

Damals wurden die Möglichkeiten des Haushalts bis an die Grenzen ausgereizt, um sie den Geschäftsleuten zukommen zu lassen, die es schafften, auf das 'Familienfoto' zu gelangen. Wenn keine Mittel mehr vorhanden waren, wurden wir im Voraus besteuert. Unsere angesehenen Wirtschaftsverbände haben diesem Zustand nicht widersprochen, sondern sich wie Partner der Regierung verhalten und diese Steuern quasi legitimiert.

Jetzt ist wieder kein Geld in der Kasse. Der größte Ausgabenposten des Haushalts sind die Zinszahlungen... Sollen die Günstlinge etwa Steine essen? Wenn kein Geld da ist, wozu sind dann Steuern da? Wenn sie nach dem 1. April mit einer Vorauszahlungssteuer kommen, als ob das 'stramme Sparprogramm' für die Bürger nicht schon genug wäre, dann halten Sie das bloß nicht für einen 'Aprilscherz', sondern zahlen Sie einfach(!)"


Nachrichtenquelle: 12punto

Şeref Oğuz MTV