Beschwerden gegen Wohnungsbauunternehmen stiegen innerhalb eines Jahres um 127 Prozent
Daten von Şikayetvar zufolge stiegen die Beschwerden über Wohnungsbauunternehmen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1.881 auf insgesamt 3.363 Fälle.
Bei den Verbraucherbeschwerden gegen Wohnungsbauunternehmen ist ein bemerkenswerter Anstieg zu verzeichnen. Laut den von Şikayetvar veröffentlichten Daten stieg die Zahl der Beschwerden in dieser Kategorie beim Vergleich der gleichen Zeiträume von 2025 und 2026 von 1.482 auf 3.363.
Dies entspricht einem Anstieg der auf der Plattform eingegangenen Beschwerden um 127 Prozent. In absoluten Zahlen ausgedrückt, nahm die Zahl der Beschwerden über Wohnungsbauunternehmen innerhalb eines Jahres um 1.881 zu.
Den Daten zufolge gehören zu den am häufigsten genannten Problemen der Verbraucher Verzögerungen bei der Wohnungsübergabe, mangelhafte oder fehlerhafte Ausführung, das Ausbleiben oder die Verzögerung der Eigentumsübertragung (Grundbucheintrag). Auch der Baustopp oder unvollendete Bauvorhaben, die Nichterreichbarkeit der Unternehmen sowie die Nichtrückerstattung von Zahlungen nach einem Rücktritt oder einer Vertragsauflösung zählen zu den zentralen Kritikpunkten.
- - Verzögerung der Wohnungsübergabe
- - Mangelhafte oder fehlerhafte Ausführung
- - Ausbleiben oder Verzögerung der Eigentumsübertragung
- - Baustopp oder unvollendete Bauvorhaben
- - Forderung von vertraglich nicht vereinbarten Zusatzgebühren
- - Nichtbehebung von Mängeln nach der Übergabe
In einigen auf der Plattform eingegangenen Beschwerden berichteten Verbraucher von Problemen wie nicht zum vertraglich vereinbarten Termin übergebenen Wohnungen, nur teilweise fertiggestellten Wohnungen und dem Ausbleiben von Rückmeldungen seitens der Unternehmen. In einigen Fällen wurden zudem Forderungen nach zusätzlichen Zahlungen, die nicht im Vertrag vorgesehen waren, sowie Verzögerungen bei der Eigentumsübertragung thematisiert.
Unter den Beschwerdebeispielen befanden sich auch Verbraucher, die angaben, dass ihnen für eine 2022 vertraglich vereinbarte Wohnung eine Übergabe im Jahr 2024 zugesichert worden sei, der Bau jedoch auch im Jahr 2026 noch nicht abgeschlossen sei. In einem weiteren Fall wurde berichtet, dass nach der Vertragsauflösung keine Rückmeldung des Unternehmens bezüglich der Rückerstattung einer Zahlung in Höhe von 2,5 Millionen TL erhalten wurde.
Nachrichtenquelle: 12punto
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