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CrowdStrike trifft Fluggesellschaften: Großer Kursrückgang bei Airline-Aktien

Aufgrund des globalen Softwareproblems, das von CrowdStrike ausging, war im vergangenen Monat ein Abwärtstrend bei den Aktien von Fluggesellschaften zu beobachten.

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CrowdStrike trifft Fluggesellschaften: Großer Kursrückgang bei Airline-Aktien

Die Luftfahrt gehörte zu den Branchen, die am stärksten von dem globalen Softwareproblem betroffen waren, das vom Sicherheitsdienstleister CrowdStrike ausging. Im „European Aviation Overview Report“, der von der Europäischen Organisation zur Sicherung der Luftfahrt (EUROCONTROL) veröffentlicht wurde, heißt es, dass der am 19. Juli durch CrowdStrike verursachte Fehler eine Kettenreaktion bei Fluggesellschaften und Flughäfen auslöste. Dies übte zusätzlichen Druck auf ohnehin schon stark frequentierte Routen aus.

In Kombination mit schwierigen Wetterbedingungen in weiten Teilen Mitteleuropas führte diese Situation zu erheblichen Verspätungen und Störungen auf dem gesamten Kontinent, wobei die Flugverspätungen Rekordwerte erreichten.

Darüber hinaus wies der Bericht darauf hin, dass der globale Ausfall eine Vielzahl von Fluggesellschaften und Flughäfen beeinträchtigte. Auch an den in Großbritannien gelegenen Flughäfen Heathrow und Gatwick, die zu den größten der Welt zählen, kam es aufgrund der Störung zu Verspätungen.

TÄGLICH 1200 FLUGANNULLIERUNGEN

Daten der in den USA ansässigen Website „FlightAware“ zufolge brachte das globale Softwareproblem die kommerziellen Fluggesellschaften, die weltweit täglich durchschnittlich 90.000 Flüge durchführen, in ernsthafte Schwierigkeiten.

Am Tag der Krise wurden 5.171 Flüge annulliert, während es bei 46.013 Flügen zu Verspätungen kam. Während der weltweite Tagesdurchschnitt bei Flugannullierungen in diesem Jahr bei etwa 1.200 lag, kam es am 19. Juli zu einem Anstieg der Annullierungen um mehr als das Vierfache.

Die globalen Softwareprobleme verursachten auch Kosten für die Fluggesellschaften. Ed Bastian, CEO von Delta Air Lines, erklärte, dass sich die Kosten des durch CrowdStrike verursachten globalen Softwareproblems für das Unternehmen auf 500 Millionen Dollar belaufen.

KURSRÜCKGÄNGE VERZEICHNET

Bastian betonte, dass man aufgrund der Störungen Entschädigungen fordern werde und sagte: „Wir haben keine andere Wahl.“ Das von CrowdStrike ausgehende globale Softwareproblem hatte auch den Verkaufsdruck an den globalen Märkten erhöht.

Infolgedessen war im vergangenen Monat ein allgemeiner Abwärtstrend bei den Aktien von Fluggesellschaften zu beobachten. Im Juli verloren die Aktien der US-Fluggesellschaft Southwest Airlines 5,8 Prozent, American Airlines 6,1 Prozent und United Airlines 6,7 Prozent an Wert.

Für Anleger verzeichneten die französische Air France ein Minus von 0,1 Prozent und die chinesische China Southern Airlines ein Minus von 1,7 Prozent. An den Börsen sanken die Aktien von Japan Airlines um 3 Prozent, die der südkoreanischen Jeju Air um 6,2 Prozent und die der kanadischen Air Canada um 11,1 Prozent.



Nachrichtenquelle: 12punto

CrowdStrike Luftfahrt