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Dollar/TL startet mit Rekord in die neue Woche: Fokus der globalen Märkte auf US-Arbeitsmarktdaten

Der Dollar/TL-Kurs erreichte im frühen Handel der Woche mit 45,63 ein neues Rekordhoch. Der Dollar-Index steuert auf den stärksten monatlichen Anstieg seit einem Jahr im Juni zu.

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Dollar/TL startet mit Rekord in die neue Woche: Fokus der globalen Märkte auf US-Arbeitsmarktdaten

Die Devisenmärkte sind bewegt in die neue Woche gestartet. Der Dollar/TL-Kurs stieg im frühen Handel der Woche mit einem begrenzten Anstieg auf 45,63 und erreichte damit ein neues Allzeithoch. Auf den globalen Märkten fällt zudem die starke Entwicklung des Dollars im Juni auf.

Der Dollar-Index, der die Wertentwicklung des US-Dollars gegenüber den wichtigsten Währungen abbildet, ist im Juni insgesamt um etwa 2,5 Prozent gestiegen. Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass der Index auf den stärksten monatlichen Anstieg seit Juli 2025 zusteuert.

Die Märkte werden in dieser Woche die US-Arbeitsmarktdaten genau beobachten. Es wird davon ausgegangen, dass diese Daten die Erwartungen hinsichtlich des Zinspfades der US-Notenbank (Fed) beeinflussen könnten.

AUCH EURO/TL MIT AUFWÄRTSTREND

Parallel zum Anstieg des Dollar/TL zeigte auch der Euro/TL-Kurs zu Beginn der neuen Woche eine Erholungstendenz. Nach dem Abwärtstrend der Vorwoche stieg der Euro/TL im morgendlichen Handel auf 45,63.

Auf der Währungsseite deuten technische Indikatoren darauf hin, dass der Aufwärtstrend beim Dollar/TL intakt bleibt, während kurzfristig das Risiko von Gewinnmitnahmen auf hohem Niveau bestehen bleibt. Marktteilnehmer beobachten bei möglichen Rücksetzern die Unterstützungsniveaus und bei Aufwärtsbewegungen das obere Band des Kanals.

Zu den Faktoren, die den Dollar auf globaler Ebene stützen, zählen die Nachfrage nach sicheren Häfen, steigende US-Anleiherenditen und geopolitische Risiken im Nahen Osten. Nachdem es am Wochenende zu scharfen Äußerungen zwischen den USA und dem Iran gekommen war, hat die Entscheidung beider Seiten, Gespräche in Katar aufzunehmen, die Unsicherheit nicht vollständig beseitigt.

Die Sorgen um die Energielieferungen rund um die Straße von Hormus und der Aufwärtsdruck auf die Ölpreise halten die Inflationsängste an den Märkten wach. Dieses Bild trägt dazu bei, dass der Dollar gegenüber anderen Hauptwährungen stark bleibt.

Während sich der Dollar-Index bei 101,34 stabilisierte, notierte der japanische Yen gegenüber dem Dollar bei 161,75 und bewegte sich damit weiterhin in der Nähe der tiefsten Stände seit fast 40 Jahren. Das Euro/Dollar-Paar bewegte sich nach dem Test der Tiefststände in der vergangenen Woche seitwärts um 1,1386.

Analysten weisen darauf hin, dass die Erwartung „länger hoher Zinsen“ durch die Fed die Unterstützung für den Dollar erhöht. Lloyd Chan, Senior Devisenanalyst bei der MUFG Bank, erklärte, dass die Abwärtsbewegungen des Dollars begrenzt bleiben könnten, solange keine klare taubenhafte Wende der Fed oder eine deutliche Verschlechterung der US-Wirtschaft zu beobachten sei.

Joseph Capurso, Leiter der Devisenforschung bei der Commonwealth Bank of Australia, äußerte die Ansicht, dass das Thema der „US-Ausnahmestellung“ den Dollar auch in den kommenden Wochen stützen könnte.

Die in diesem Bericht enthaltenen Informationen stellen keine Anlageberatung dar.


Nachrichtenquelle: 12punto

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