EBRD tätigte größte Investition in der Türkei!
Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) hat im Jahr 2023 nach dem Erdbeben vom 6. Februar 2,48 Milliarden Euro in die Türkei investiert, um die betroffene Region zu unterstützen. Mit dieser Investition belegte die Türkei den ersten Platz unter allen Volkswirtschaften, in die die EBRD investiert hat.
Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) hatte im Jahr 2022 1,63 Milliarden Euro und im Jahr 2021 2 Milliarden Euro in die Türkei investiert.
Im Jahr 2023 reagierte sie schnell auf die Erholungs- und Wiederaufbaubedürfnisse nach den Erdbeben und tätigte eine Rekordinvestition von 2,48 Milliarden Euro in der Türkei.
TÜRKEI BELEGT DEN ERSTEN PLATZ
Mit der Investition von 2,48 Milliarden Euro belegte die Türkei im Jahr 2023 den ersten Platz unter allen Volkswirtschaften, in die die EBRD investiert hat.
Als Teil ihres Erdbeben-Reaktionsplans stellte die EBRD Unternehmen und Einzelpersonen in der Region mehr als 800 Millionen Euro zur Verfügung. Dies machte mehr als 30 Prozent der Investitionen aus, die die EBRD 2023 in der Türkei getätigt hat.
Die EBRD hat einen mehrjährigen Investitionsplan in Höhe von 1,5 Milliarden Euro für die vom Erdbeben betroffene Region angekündigt, der darauf abzielt, die Erholung, den Wiederaufbau und die Reintegration der regionalen Wirtschaft zu unterstützen. Der Plan umfasst neben dem 600 Millionen Euro schweren Katastrophenreaktionsrahmen, der über lokale Partnerbanken angeboten wird, um finanzielle Möglichkeiten für betroffene Unternehmen und Einzelpersonen zu erweitern, auch Infrastrukturinvestitionen sowie Unterstützung des Privatsektors für kleine und mittlere Unternehmen (KMU).
"ES WAR EIN SCHWIERIGES JAHR FÜR DIE MENSCHEN IN DER TÜRKEI"
Arvid Tuerkner, EBRD-Geschäftsführer für die Türkei, sagte: "Angesichts des Ausmaßes der durch die Erdbeben im Februar verursachten Schäden war 2023 ein sehr schwieriges Jahr für die Türkei und ihre Bevölkerung. Die EBRD hat ihr Engagement für das Land aufrechterhalten und war neben der Wahrung ihrer üblichen Prioritäten schnell dabei, einen umfassenden Erdbeben-Reaktionsplan umzusetzen, der darauf abzielt, Arbeitsplätze, Lebensgrundlagen und Humankapital in der betroffenen Region zu schützen. Es gibt noch viel zu tun, und die Bank ist bereit, auch in den kommenden Jahren weiterhin zu den Wiederaufbaubemühungen und zur türkischen Wirtschaft beizutragen."
Nachrichtenquelle: 12punto
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