Entscheidung für regelmäßige Stromzahler: Diese Gebühr entfällt
Ein Entwurf mit neuen Regelungen für Stromverbraucher wurde veröffentlicht. Laut dem von der EPDK erstellten Entwurf wird von Haushaltskunden, die ihre Rechnungen regelmäßig bezahlen, bei neuen Verträgen keine Sicherheitsleistung mehr verlangt. Zudem werden neue Maßnahmen gegen Stromdiebstahl eingeführt.
Die Energiemarktregulierungsbehörde (EPDK) hat einen Entwurf veröffentlicht, der neue Regelungen für Stromverbraucher enthält. Dem Entwurf zufolge hat die Energiemarktregulierungsbehörde den Entwurf zur Änderung der Verordnung über Verbraucherdienstleistungen zur öffentlichen Stellungnahme freigegeben.
Wie NTV berichtet, werden in diesem Rahmen 15 Tage lang Stellungnahmen der betroffenen Institutionen und der Branche gesammelt. Basierend auf diesen Rückmeldungen und bei Bedarf nach entsprechenden Anpassungen wird der Vorstand seine endgültige Entscheidung zu dem Entwurf treffen.
KEINE SICHERHEITSLEISTUNG FÜR REGELMÄSSIGE ZAHLER
Dem Entwurf zufolge wird von Haushaltskunden, die ihre Rechnungen über einen Zeitraum von 24 Monaten regelmäßig bezahlt haben, bei neuen Verträgen keine Sicherheitsleistung mehr erhoben.
Derzeit wird von Haushaltskunden eine Sicherheitsleistung zwischen 680 und 1135 TL verlangt. Abonnenten, deren Vertrag aufgrund von Schulden gekündigt wurde, zahlen für einen neuen Vertrag eine um 50 Prozent höhere Sicherheitsleistung.
HÖHERE SICHERHEITSLEISTUNG FÜR AUSLÄNDER
Bei ausländischen Verbrauchern wird bei der ersten Anmeldung eine um 50 Prozent höhere Sicherheitsleistung erhoben, um das Inkassorisiko zu verringern.
Ausländische Haushaltskunden, die ihre Rechnungen 24 Monate lang regelmäßig bezahlt haben, erhalten bei ihrem nächsten Vertragsabschluss ebenfalls das Recht, keine Sicherheitsleistung zahlen zu müssen.
HÖHERE STRAFEN BEI STROMDIEBSTAHL
Der Entwurf enthält neue Maßnahmen gegen Stromdiebstahl.
Mängel in der Praxis der Unternehmen bei der Erkennung, Berechnung, Rechnungsstellung und Einziehung von Stromdiebstahl sollen beseitigt werden, um eine einheitliche Anwendung zwischen den Verteilungsunternehmen zu gewährleisten.
Der Strafkoeffizient für Stromdiebstahl wird erhöht, sodass Personen, bei denen illegaler Stromverbrauch festgestellt wird, höhere Strafen zahlen müssen. In Regionen mit hohen Raten an Stromdiebstahl sollen alle technologischen Möglichkeiten und Daten genutzt werden, um die Menge des illegalen Verbrauchs zu ermitteln und zu verhindern, ohne die öffentliche Sicherheit zu gefährden.
Im Rahmen der Änderung wird das Verteilungsunternehmen kein rechtliches Verfahren wegen Schulden aus Stromdiebstahl einleiten, ohne den Schuldner zuvor zu benachrichtigen. Zunächst wird eine Rechnung für den illegalen Verbrauch mit einem hohen Strafkoeffizienten ausgestellt; sollte diese Rechnung nicht bezahlt werden, wird das Verteilungsunternehmen den Schuldner benachrichtigen und den Rechtsweg beschreiten.
Nachrichtenquelle: 12punto
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