Ergün Atalay äußert sich zu Mindestlohn und Inflation
Der Vorsitzende von Türk-İş, Ergün Atalay, betonte die Notwendigkeit einer Verbesserung des Mindestlohns und erklärte: „Wir durchleben die schwierigste und problematischste Zeit der letzten Jahre. Ich habe in den letzten 25 Jahren keine Zeit erlebt, in der die Inflation die Menschen so sehr erdrückt hat. Die Inflation muss gestoppt und der Mindestlohn muss zwingend verbessert werden.“
Während die AKP-Regierung die Türen für eine Zwischenerhöhung des Mindestlohns geschlossen hält, äußerte sich der Vorsitzende von Türk-İş, Ergün Atalay, zu neuen Steuerregelungen, dem Mindestlohn und der Inflation.
Im Gespräch mit Saygı Öztürk von der Zeitung Sözcü sagte Atalay: „Ich habe in den letzten 25 Jahren keine Zeit erlebt, in der die Inflation die Menschen so sehr erdrückt hat.“
„MINDESTLOHN MUSS ZWINGEND VERBESSERT WERDEN“
Atalay betonte, dass der Mindestlohn verbessert werden müsse, und sagte: „Wir durchleben die schwierigste und problematischste Zeit der letzten Jahre. Die Inflation muss gestoppt und der Mindestlohn muss zwingend verbessert werden. Wenn die Inflation nicht gestoppt wird, hält eine Verbesserung nicht einmal einen Monat lang an. Lohnempfänger und Rentner befinden sich in großer Not. Früher wurden Regelungen getroffen, die den Menschen mit festem Einkommen Luft zum Atmen gaben. Wir fordern, dass solche Regelungen wieder getroffen werden.“
Bezüglich der neuen Steuerregelungen des Finanzministeriums sagte Atalay: „Eines unserer wichtigsten Probleme ist die Steuerungerechtigkeit. Wir fordern, dass Geringverdiener weniger und Gutverdiener mehr Steuern zahlen. Wir hängen dieses Banner in unserer Zentrale, bei unseren angeschlossenen Gewerkschaften und überall dort auf, wo sich deren Niederlassungen befinden.“
Atalay setzte seine Erklärung wie folgt fort:
„Das Hauptproblem der Arbeitnehmer ist heute die Steuerfrage. Wir bringen das Thema Steuern seit Jahresbeginn auf die Tagesordnung und kämpfen mit Flugblättern, Plakaten und Bannern dafür, dass Geringverdiener weniger und Gutverdiener mehr Steuern zahlen. Man arbeitet 12 Monate, aber das Einkommen von 1,5 Monaten fließt in Steuern, sodass man faktisch nur 10,5 Monate Gehalt erhält. Das Finanzministerium wird Regelungen zur Steuer treffen. Es besteht Bedarf an Regelungen zugunsten der Arbeiter. In dieser Frage werden wir als Konföderationen Türk-İş, Hak-İş und DİSK gemeinsam für Steuergerechtigkeit kämpfen. Unsere Forderungen sind dieselben. Wenn der Steuervorschlag ins Parlament kommt, werden wir uns mit den Parteivorsitzenden treffen und in den Provinzen und Bezirken, in unseren Gewerkschaftsniederlassungen und überall dort, wo Arbeiter sind, umfassende Versammlungen abhalten. Unser einziger Wunsch ist ein faires Steuersystem.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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