Fitch bewertet türkische Banken
Die Ratingagentur Fitch erklärte, dass der Refinanzierungsdruck für türkische Banken nach der deutlichen Änderung der Geldpolitik infolge der Parlamentswahlen in der Türkei abgenommen habe.
Die Ratingagentur Fitch stellte in ihrem neuen Bericht fest, dass der Druck durch Schritte wie die Hinwendung zu einem traditionelleren und konsistenteren Politikmix nach den Wahlen sowie die Normalisierung der Geldpolitik nachgelassen habe, betonte jedoch, dass die Risiken hinsichtlich der Refinanzierung weiterhin bestehen.
GRÜNDE FÜR DIE RISIKEN AUFGELISTET
Fitch nannte die Anfälligkeit gegenüber Fremdwährungseinflüssen, die Großhandelsfinanzierung sowie die steigende kurzfristige Verschuldung in Fremdwährung als Gründe für das Fortbestehen der Risiken.
Fitch wies darauf hin, dass die gesamten Auslandsschulden der Banken in der ersten Jahreshälfte 2023 leicht auf 126 Milliarden Dollar gestiegen seien und die kurzfristigen Auslandsschulden mit 90 Milliarden Dollar zum Ende des ersten Halbjahres weiterhin auf einem hohen Niveau verharrten. Aufgrund der Unsicherheit über die Auswirkungen und die Nachhaltigkeit der neuen Politik erwartet die Agentur, dass langfristige Emissionen zu einem leichten Rückgang des Anteils kurzfristiger Schulden führen könnten.
Nachrichtenquelle: 12punto
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