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Fitch warnt vor Risiken durch US-Zollmaßnahmen

Die internationale Ratingagentur Fitch Ratings hat erklärt, dass die von den USA angekündigten Zölle auf Importe aus Mexiko, Kanada und China darauf hindeuten, dass die Regierung von Donald Trump eine aggressivere Handelspolitik verfolgen könnte als bisher angenommen.

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Fitch warnt vor Risiken durch US-Zollmaßnahmen

In einer Stellungnahme von Fitch wurde daran erinnert, dass das Weiße Haus am 1. Februar Zölle auf alle Importe aus Mexiko und Kanada eingeführt hatte, diese jedoch einen Tag vor Inkrafttreten für einen Monat ausgesetzt wurden, um bilaterale Verhandlungen über Themen wie Migration, Grenzsicherheit und Handel zu ermöglichen.

In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass Fitch in einem im Dezember 2024 veröffentlichten Bericht zwar eine protektionistische Wende der USA prognostiziert hatte, dabei jedoch davon ausgegangen war, dass ein zusätzlicher Zoll von 25 Prozent auf 11 Prozent der Importe aus Mexiko und 21 Prozent der Importe aus Kanada angewendet würde.

In der Mitteilung wurde betont, dass die Zölle, die auf nahezu alle Importe erhoben werden sollen, zu einem weitaus größeren Anstieg der bestehenden Zollsätze der USA gegenüber Kanada und Mexiko führen würden. Gleichzeitig wurde angemerkt, dass der von den USA auf chinesische Waren erhobene zusätzliche Zoll von 10 Prozent weniger aggressiv sei als im Bericht ursprünglich angenommen.

In der Erklärung, die darauf hinweist, dass China Gegenstand von US-Handelsuntersuchungen ist, wurde zum Ausdruck gebracht, dass angesichts der Tatsache, dass US-Präsident Trump den zusätzlichen Zoll von 10 Prozent als „Eröffnungssalve“ bezeichnete und sich auf die Reduzierung der US-Handelsdefizite konzentriert, in diesem Jahr mit einer weiteren Erhöhung der Zölle auf Importe aus China zu rechnen sei.

„WIRD DRUCK AUF DAS GLOBALE WACHSTUM AUSÜBEN“

In der Stellungnahme wurde betont, dass es ungewiss sei, wie die Verhandlungen der USA mit Kanada und Mexiko sowie die Bemühungen zur Deeskalation mit China verlaufen werden, während gleichzeitig darauf hingewiesen wurde, dass einige Interessengruppen in den USA vor den negativen Folgen der Zölle gewarnt hätten.

Es wurde darauf hingewiesen, dass die US-Handelspolitik ein klares und erhebliches Risiko für die betroffenen Länder im Hinblick auf die makroökonomischen Prognosen von Fitch darstelle, und es wurde betont, dass höhere Zölle Druck auf das globale Wachstum ausüben würden.

In der Erklärung wurde festgehalten, dass der Anstieg der Zollsätze gegenüber Kanada und Mexiko zusammen mit den Annahmen für Zölle auf Importe aus anderen Ländern den allgemeinen US-Zollsatz von 2,3 Prozent auf 13,3 Prozent anheben werde. Es wurde daran erinnert, dass im Bericht vom Dezember ein Anstieg auf 7,9 Prozent prognostiziert worden war.

In der Mitteilung wurde darauf hingewiesen, dass der Anstieg um 11 Prozentpunkte einem zusätzlichen Anstieg der Importsteuern um 350 Milliarden Dollar entspreche, was den Aufwärtsdruck auf die Verbraucherpreise und die Inputkosten der Unternehmen verstärken werde.

KÖNNTE INVESTITIONEN UND WACHSTUM BEEINFLUSSEN

In der Erklärung wurde dargelegt, dass dies im Jahr 2026 zu einem Effekt von minus 0,4 Prozentpunkten auf das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) der USA führen werde und der Anstieg der Verbraucherpreise im Land die Zinssenkungen der US-Notenbank (Fed) wahrscheinlich weiter verlangsamen werde.

Es wurde erklärt, dass die Auswirkungen auf die Volkswirtschaften Mexikos und Kanadas größer sein würden, wobei die neuen Zollsätze das reale BIP im Jahr 2026 in Mexiko um minus 2,3 Prozentpunkte und in Kanada um minus 1,4 Prozentpunkte beeinflussen würden.

In der Stellungnahme wurde betont, dass selbst wenn die endgültigen Zollanhebungen weniger drastisch ausfallen sollten, die anhaltende Unsicherheit in der US-Handelspolitik Investitionen und Wachstum beeinträchtigen könne.

In der Erklärung wurde darauf eingegangen, dass die Zölle politische Reaktionen wie fiskalische Anreize in China fördern könnten, und es wurde zum Ausdruck gebracht, dass sich ein stärkerer Dollar auf Wechselkurse, Preisdynamiken und möglicherweise auf die finanziellen Bedingungen durch geldpolitische Anpassungen bei einigen US-Handelspartnern auswirken werde.


Nachrichtenquelle: AA

USA Wachstum Fitch Zinsen Fed