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Gouverneur beklagt: „Wir finden keine Arbeiter“

In den Industriegebieten von Kütahya haben Unternehmen aufgrund des Arbeitskräftemangels begonnen, ausländische Arbeitskräfte einzustellen. Gouverneur Musa Işın wies darauf hin, dass 210 indische Arbeiter beschäftigt werden, und betonte, dass die Bürger blaue Kragen-Jobs meiden.

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Gouverneur beklagt: „Wir finden keine Arbeiter“

In Kütahya haben nach der Fertigstellung der Infrastruktur der Zafer-Industriezone einige Fabriken die Produktion aufgenommen, doch der Arbeitskräftebedarf in der Region kann nicht gedeckt werden. Die Fabriken haben Schwierigkeiten, die für den Betrieb mit voller Kapazität erforderliche Personalzahl zu erreichen.

Da türkische Staatsbürger insbesondere in den Bereichen der blauen Kragen (Arbeiter) nicht genügend Interesse zeigen, haben einige Unternehmen, die keine Arbeitskräfte finden konnten, die Lösung darin gefunden, Personal aus dem Ausland zu holen.

Der Gouverneur von Kütahya, Musa Işın, erklärte dazu: „Die Zafer-Industriezone ist fertiggestellt. Einige Fabriken haben die Produktion aufgenommen. Das Ziel ist es, in den Jahren 2026 und 2027 die volle Kapazität zu erreichen. Die in diesem Gebiet vorgesehene Beschäftigtenzahl liegt zwischen 15 und 20 Tausend.“ Işın äußerte zudem, dass die Betriebe, die die Produktion aufgenommen haben, aufgrund des Personalmangels die angestrebten Produktionsquoten nicht erreichen können.

„UNSERE BÜRGER WOLLEN NICHT IN BLAUE-KRAGEN-JOBS ARBEITEN“

Dass die Fabriken das benötigte Personal nicht finden können, hat die Firmen dazu veranlasst, Arbeitskräfte aus dem Ausland zu rekrutieren.

Gouverneur Işın gab an, dass ein in der Zafer-Industriezone tätiges Unternehmen 210 Arbeiter aus Indien geholt habe und dass auch andere Firmen Personal aus Indien und Venezuela beschafften. Işın bewertete die Situation mit folgenden Worten:

„Unsere Bürger wollen nicht in blaue-Kragen-Jobs arbeiten; meist werden Stellen im öffentlichen Dienst oder Büroarbeitsplätze bevorzugt. Aus diesem Grund finden wir für die Arbeit kein Personal und wenden uns ausländischen Arbeitskräften zu.“

Işın betonte, dass allein im zentralen Bezirk der Industriegebiete eine Lücke von 4 Tausend Stellen bestehe, und äußerte, dass bei Fortbestehen dieses Problems ausländische Staatsbürger einen bedeutenden Teil der Beschäftigten in der Region ausmachen könnten. Zudem wurde berichtet, dass die im Zentrum geschaffenen Industriegebiete aufgrund des Personalmangels unter ihrer Kapazität arbeiten.

Dass junge Menschen und Arbeitssuchende heutzutage kein Interesse an Jobs in Bereichen wie Produktion und Industrie zeigen, führt zu Sorgen hinsichtlich der Nachhaltigkeit von Industrieinvestitionen. Die Behörden weisen darauf hin, dass die Bedeutung einer Arbeitskräfteplanung, die sich an den sektoralen Bedürfnissen orientiert, zunimmt.


Nachrichtenquelle: 12punto

Kütahya