Haushaltsdefizit in Frankreich steigt: Wird es Steuererhöhungen geben?
Der französische Finanzminister Bruno Le Maire hat sich zum wachsenden Haushaltsdefizit der Regierung geäußert. Er betonte, dass keine weiteren Steuererhöhungen geplant seien.
In Frankreich belief sich das Haushaltsdefizit im Jahr 2023 auf 154 Milliarden Euro. Dieser Betrag entspricht 5,5 Prozent des BIP. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 4,8 Prozent.
Damit liegt die Differenz zwischen den Einnahmen und Ausgaben der Regierung noch weiter über der von der Europäischen Union festgelegten Obergrenze von 3 Prozent, die derzeit jedoch ausgesetzt ist.
Der französische Finanzminister Bruno Le Maire erklärte gegenüber dem Radiosender RTL, dass die Reduzierung des Haushaltsdefizits in diesem und im kommenden Jahr nicht durch höhere Steuern, sondern durch strengere Budgets erreicht werden müsse.
Minister Le Maire sagte: "Wir können definitiv Kürzungen bei den öffentlichen Ausgaben vornehmen, ohne den Franzosen tiefer in die Tasche zu greifen."
Nachrichtenquelle: 12punto
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