IPA-Bericht veröffentlicht: Die Sorgen der Bürger in Istanbul sind Lebensmittel und Wirtschaft
Die Daten des Istanbul-Barometers der Istanbuler Planungsagentur (IPA) für Juli 2024 wurden veröffentlicht. Laut IPA-Daten stehen wirtschaftliche Probleme ganz oben auf der Agenda der Istanbuler.
Die Ergebnisse des Istanbul-Barometers der Istanbuler Planungsagentur (IPA) für den Monat Juli liegen vor.
WORÜBER SPRECHEN DIE ISTANBULER ZU HAUSE?
Die Themen, die im Juli in den Haushalten am meisten diskutiert wurden, waren wirtschaftliche Probleme und die Besetzung Gazas durch Israel. 50,5 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass wirtschaftliche Probleme, 6 Prozent die Besetzung Gazas durch Israel und 4,9 Prozent das Gesetz zu Straßentieren zu Hause besprochen wurden.
Auf der Agenda der Türkei standen erneut wirtschaftliche Probleme und die Besetzung Gazas durch Israel. Während 39,2 Prozent der Teilnehmer angaben, dass zu Hause über wirtschaftliche Probleme gesprochen wurde, diskutierten 27,9 Prozent über die Besetzung Gazas durch Israel und 19,4 Prozent über die Verabschiedung des Gesetzentwurfs zu Straßentieren.
WIRTSCHAFT UND RISIKOREICHE GEBÄUDE
Im Juli standen wirtschaftliche Probleme und die Mietunterstützungskampagne der Stadtverwaltung Istanbul (IBB) für einkommensschwache Rentner, die in risikoreichen Gebäuden wohnen, auf der Agenda Istanbuls. 54,1 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass wirtschaftliche Probleme das Hauptthema Istanbuls im Juli waren. An zweiter Stelle folgte mit 17,5 Prozent die Mietunterstützungskampagne der IBB für einkommensschwache Rentner in risikoreichen Gebäuden. An dritter Stelle stand mit 6,1 Prozent die kostenlose Transportunterstützung der IBB für Arbeitssuchende.
BÜRGER SIND PESSIMISTISCH HINSICHTLICH DER WIRTSCHAFT
Im Juli gaben 19,5 Prozent der Teilnehmer an, dass sich die türkische Wirtschaft verbessern werde, während 31,6 Prozent angaben, dass sie unverändert bleiben werde, und 48,9 Prozent eine Verschlechterung erwarteten. 24,3 Prozent der Teilnehmer äußerten die Ansicht, dass sich ihre eigene wirtschaftliche Lage verbessern werde. Im Juli gaben 24,3 Prozent der Teilnehmer an, dass sich ihre eigene wirtschaftliche Lage verbessern werde, während 39,7 Prozent angaben, dass sie unverändert bleiben werde, und 36 Prozent eine Verschlechterung erwarteten.
KREDITKARTENSCHULDEN KÖNNEN NICHT BEZAHLT WERDEN
33,6 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass sie den Mindestbetrag ihrer Kreditkartenschulden bezahlen konnten. Von den Kreditkartennutzern gaben 46,3 Prozent an, den gesamten monatlichen Kreditkartenbetrag bezahlen zu können, während 33,6 Prozent angaben, nur den Mindestbetrag begleichen zu können. 6,8 Prozent gaben an, einen Betrag zwischen dem Mindestbetrag und der Gesamtschuld zahlen zu können, 4,2 Prozent konnten weniger als den Mindestbetrag zahlen, während 9,1 Prozent angaben, ihre Kreditkartenschulden überhaupt nicht bezahlen zu können.
PROBLEM BEIM ZUGANG ZU LEBENSMITTELN
Im Juli gaben 26,5 Prozent der Teilnehmer an, dass sie einige Zahlungen nicht leisten konnten und Schulden machten, 6,3 Prozent gaben an, eigentlich kaum über die Runden zu kommen, 40,3 Prozent konnten gerade so überleben, und 26,9 Prozent gaben an, über die Runden zu kommen und auch Geld zur Seite legen zu können. 41,8 Prozent der Teilnehmer gaben an, im Juli Sorgen hinsichtlich des Zugangs zu ausreichenden Lebensmitteln gehabt zu haben.
FAST JEDER ZWEITE HAT KEINEN ZUGANG ZU LEBENSMITTELN
51,5 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass sie im Juli aufgrund finanzieller Engpässe auf Lebensmittel verzichten mussten, die sie eigentlich bevorzugt hätten. 41,1 Prozent der Teilnehmer gaben an, ihre Portionen verkleinert zu haben, da sie keinen Zugang zu ausreichenden Lebensmitteln hatten.
DIE TOP 3 PROBLEME
Auf die Frage an die Teilnehmer: "Was sind die drei größten Probleme der Istanbuler?", lauteten die Antworten: Flüchtlinge und Asylsuchende, wirtschaftliche Probleme und das mögliche "Istanbul-Erdbeben".
Nachrichtenquelle: 12punto
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