Istanbuls Preisanstiegs-Spitzenreiter im Januar steht fest: Diesmal nicht Lebensmittel...
Die Handelskammer Istanbul (İTO) hat die Produkte mit den höchsten Preissteigerungen im Januar bekannt gegeben. Während aufgrund der allgemein hohen Inflation meist Lebensmittel an erster Stelle stehen, belegten diesmal die Brückengebühren den ersten Platz der Liste. Im Dezember 2023 war der stärkste Preisanstieg noch bei Zucchini zu verzeichnen.
Die Handelskammer Istanbul (İTO) hat zur Gewährleistung der Markttransparenz und zur Information der Öffentlichkeit die Produkte mit den stärksten Preissteigerungen und -senkungen im vergangenen Januar in Istanbul sowie deren Preise und Veränderungsraten veröffentlicht. Von den 242 Produkten im Istanbuler Lebenshaltungskostenindex der İTO stiegen die Einzelhandelspreise bei 158 Produkten, während sie bei 30 Produkten sanken und bei 54 Produkten unverändert blieben.
76,74 PROZENT ANSTIEG BEI BRÜCKENGEBÜHREN
Im Januar war die Brückengebühr, die zur Gruppe der Verkehrsausgaben zählt, mit einem Anstieg von 76,74 Prozent der Posten mit der stärksten Preissteigerung.
Zu den weiteren Produkten mit Preissteigerungen zählten: aus der Gruppe der Gesundheitsausgaben die Zahnbehandlungsgebühr mit 56,39 Prozent, Hausmeistergebühren mit 49,11 Prozent, Fernbus-Ticketpreise mit 45,12 Prozent, Röntgenaufnahmen aus der Gruppe der Gesundheitsausgaben mit 38,14 Prozent, Labortestgebühren mit 37,60 Prozent sowie aus der Untergruppe Gemüse und Obst der Lebensmittelausgaben Frühlingszwiebeln mit 34,16 Prozent und Kopfsalat mit 33,47 Prozent.
RÜCKGANG BEI HEMDENPREISEN
Im Januar verzeichnete der Preis für Hemden, der zur Untergruppe Herrenbekleidung der Bekleidungsausgaben gehört, mit einem Rückgang von 13,92 Prozent den stärksten Preisrückgang.
Weitere Produkte mit Preisrückgängen waren: aus der Untergruppe Herrenbekleidung der Bekleidungsausgaben Anzüge mit 9,04 Prozent, Sakkos mit 8,17 Prozent, aus der Gruppe der Lebensmittelausgaben Orangen mit 7,46 Prozent, aus der Untergruppe Herrenbekleidung Mäntel mit 6,10 Prozent sowie aus der Gruppe der Ausgaben für Kultur, Bildung und Unterhaltung Hotelübernachtungskosten mit 4,67 Prozent.
Nachrichtenquelle: 12punto
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