ITO gibt Inflationsdaten für Juli bekannt: Preise in Istanbul erneut gestiegen
Laut ITO-Daten stiegen die Preise in Istanbul im Juli monatlich um 2,06 Prozent. Den höchsten monatlichen Anstieg verzeichneten die Gesundheitsausgaben mit 9,77 Prozent.
Die Handelskammer Istanbul (ITO) hat die Daten zum Verbraucherpreisindex für Istanbul für den Monat Juli 2026 veröffentlicht. Demnach stiegen die Verbraucherpreise in der Stadt gegenüber dem Vormonat um 2,06 Prozent. Die jährliche Inflationsrate wurde mit 35,20 Prozent verzeichnet.
Den ITO-Daten zufolge stiegen die Preise in Istanbul im Vergleich zum Jahresende um 21,56 Prozent. Auf Basis der 12-Monats-Durchschnitte wurde ein Anstieg von 37,73 Prozent berechnet.
Im Juli wurde der höchste monatliche Anstieg innerhalb der Ausgabengruppen im Bereich Gesundheit verzeichnet. Während die Gesundheitsausgaben um 9,77 Prozent stiegen, gab es Zuwächse von 4,42 Prozent im Verkehrswesen, 3,69 Prozent im Bereich Kommunikation sowie 2,50 Prozent bei Unterhaltung und Kultur.
Bei den Wohnkosten wurde ein Anstieg von 2,01 Prozent, bei Haushaltswaren von 1,60 Prozent, in Restaurants und Hotels von 1,54 Prozent und im Bildungswesen von 1,47 Prozent registriert. Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke stiegen um 1,30 Prozent, in der Gruppe verschiedener Waren und Dienstleistungen um 1,03 Prozent sowie bei alkoholischen Getränken und Tabakwaren um 0,77 Prozent.
Die einzige Hauptausgabengruppe, in der die Preise im Juli zurückgingen, war Bekleidung und Schuhe. In dieser Gruppe sanken die Preise auf monatlicher Basis um 0,66 Prozent.
Der höchste Anstieg auf Jahresbasis wurde mit 58,41 Prozent in der Bildungsgruppe gemessen. Während der jährliche Anstieg im Wohnbereich 50,60 Prozent erreichte, wurden im Gesundheitswesen 38,84 Prozent, bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken 38,16 Prozent sowie in Restaurants und Hotels 34,84 Prozent verzeichnet.
Die ITO teilte mit, dass bei den Preisbewegungen im Juli staatlich bedingte Preisänderungen bei bestimmten Produkten und Dienstleistungen in den Gruppen Gesundheit, Verkehr und Kommunikation ausschlaggebend waren. Auf der Seite der Nahrungsmittel spiegelten sich saisonale Effekte im Index wider, während bei Bekleidung und Schuhen Abwärtsbewegungen der Preise zu verzeichnen waren.
Nachrichtenquelle: 12punto
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