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Kritische Entscheidung von Gazprom: Erdgaslieferungen nach Europa gestoppt

Der russische Energieriese Gazprom hat die Gaslieferungen nach Europa über die Ukraine eingestellt. Da die Ukraine eine Verlängerung des Abkommens ablehnte, bedeutet der Lieferstopp für beide Seiten einen Einnahmeverlust in Milliardenhöhe.

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Kritische Entscheidung von Gazprom: Erdgaslieferungen nach Europa gestoppt

Das russische Energieunternehmen Gazprom hat bekannt gegeben, dass die Erdgaslieferungen nach Europa über die Ukraine eingestellt wurden. In einer Mitteilung des Unternehmens hieß es, dass die Laufzeit des Liefervertrags heute um 08.00 Uhr türkischer Zeit abgelaufen sei und die Ukraine eine Verlängerung des Abkommens abgelehnt habe.

Gazprom-Vertreter erklärten: "Wir haben keine Möglichkeit mehr, Erdgas über die Ukraine zu liefern. Die Lieferungen sind vollständig eingestellt worden."

MENGE DES RUSSISCHEN GASES WAR BEREITS GESUNKEN

Nach den zuvor von der ukrainischen Regierung veröffentlichten Daten für 2023 war die Menge des über das Land nach Europa transportierten russischen Gases im Vergleich zu 2022 um 28 Prozent auf 15 Milliarden Kubikmeter gesunken. Die Zurückhaltung der Ukraine bei der Erneuerung des Abkommens hat die seit einiger Zeit bestehenden Spannungen zwischen den Parteien weiter verschärft.

Es wurde geschätzt, dass die Ukraine im Rahmen des Abkommens jährlich etwa 1 Milliarde Dollar einnahm, während Gazprom über diese Leitung mehr als 3 Milliarden Dollar verdiente. Der Lieferstopp wird jedoch für beide Seiten zu erheblichen wirtschaftlichen Verlusten führen.

Es ist bekannt, dass europäische Länder im Rahmen ihrer Bemühungen, die Abhängigkeit von russischem Gas zu verringern, auf alternative Versorgungswege und Quellen umgestiegen sind. Gazprom prüft derweil verschiedene Pipeline-Projekte und direkte Liefermethoden, um den Ausfall der Lieferungen über die Ukraine zu kompensieren.


Nachrichtenquelle: 12punto

Russland Gazprom