Logistikriese Maersk streicht weitere 3.500 Stellen
Das Containerschifffahrtsunternehmen Maersk gab bekannt, dass nach dem bereits erfolgten Abbau von 6.500 Stellen weitere 3.500 Arbeitsplätze gestrichen werden.
Der Logistikriese Maersk plant, seine Kosteneinsparungsmaßnahmen zu "intensivieren", um seine finanzielle Leistungsfähigkeit zu sichern, da das Unternehmen mit einer neuen Normalität konfrontiert ist, die durch stagnierende Nachfrage, niedrige Frachtraten und inflationären Druck gekennzeichnet ist.
"WEITERE 3.500 PERSONEN WERDEN ENTLASSEN"
In diesem Rahmen wurde mitgeteilt, dass das Unternehmen plant, seine Belegschaft von 110.000 auf unter 100.000 Mitarbeiter zu reduzieren, was jährliche Einsparungen von 600 Millionen US-Dollar bringen soll. In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass in diesem Jahr bereits 6.500 Personen entlassen wurden und die Mitarbeiterzahl Anfang 2023 von 110.000 auf 103.500 gesenkt wurde; zudem wurde festgehalten, dass in den kommenden Monaten weitere 2.500 und im Jahr 2024 noch einmal 1.000 Personen entlassen werden.
"WIR HABEN DIE MASSNAHMEN BESCHLEUNIGT"
In der Erklärung wurden die Einschätzungen des Maersk-Vorstandsvorsitzenden (CEO) Vincent Clerc wie folgt wiedergegeben:
"Die Containerschifffahrtsbranche sieht sich mit einer neuen Normalität konfrontiert, die durch schwache Nachfrage, eine Rückkehr der Preise auf historische Niveaus und inflationären Druck auf die Kosten geprägt ist. Angesichts der bevorstehenden schwierigen Zeiten haben wir verschiedene Kosten- und Liquiditätskontrollmaßnahmen beschleunigt, um unsere finanzielle Performance zu schützen."
Nachrichtenquelle: AA
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