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Mietkrise in der Türkei: Durchschnittsmiete überschreitet die Schwelle von 24.000 TL

Aktuelle Analysen auf Basis von Daten der Zentralbank zeigen, dass die durchschnittliche Miete für eine 100-Quadratmeter-Wohnung in der gesamten Türkei im ersten Quartal 2026 die Marke von 24.188 TL erreicht hat.

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Mietkrise in der Türkei: Durchschnittsmiete überschreitet die Schwelle von 24.000 TL

Die vom Ökonomen İnan Mutlu veröffentlichten Daten veranschaulichen auf eindrucksvolle Weise die Entwicklung der Preisgrafiken auf dem Wohnungsmarkt in den letzten acht Jahren. Die durchschnittlichen Mieten, die zwischen 2018 und 2021 einen flachen Verlauf nahmen und unter der 2.000-TL-Marke blieben, gewannen ab dem ersten Quartal 2022 an Dynamik und verzeichneten einen steilen Aufwärtstrend. Seit diesem Zeitraum sind die Mieten parallel zu den Kostenindizes und Inflationsdaten gestiegen und haben innerhalb von nur vier Jahren eine etwa zwölffache Steigerung erfahren, wodurch die wirtschaftlichen Grenzen neu definiert wurden.

HISTORISCHER UMBRUCH AUF DEM WOHNUNGSMARKT UND AKTUELLE LAGE

Bei der Untersuchung der Daten in der Grafik lässt sich beobachten, dass der stärkste Anstieg der Wohnkosten im Zeitraum zwischen 2023 und 2025 stattfand. Während die durchschnittliche Miete im ersten Quartal 2018 noch bei etwa 1.000 TL lag, überschritt sie Anfang 2024 die 12.000-TL-Grenze und erreichte im Jahr 2026 mit 24.188 TL ihren bisherigen Höchststand. Dieses Bild bestätigt objektiv, dass der Anteil der Wohnkosten am Budget von Bürgern mit festem Einkommen stetig wächst und das Angebot-Nachfrage-Gleichgewicht auf dem Markt unter einem kostenorientierten Druck steht.


 



Nachrichtenquelle: 12punto

İnan Mutlu Wohnungsmarkt