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Millionenstrafe für Mercedes-Benz Japan

Gegen die japanische Niederlassung von Mercedes-Benz, "Mercedes-Benz Japan", wurde wegen "Irreführung von Kunden" eine Geldstrafe in Höhe von 1,23 Milliarden Yen (8,3 Millionen Dollar) verhängt.

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Millionenstrafe für Mercedes-Benz Japan

Die japanische Verbraucherschutzbehörde (CAA) hat bekannt gegeben, dass gegen das Unternehmen "Mercedes-Benz Japan" wegen "Irreführung von Kunden" eine Geldstrafe verhängt wurde.

Laut der Erklärung der Behörde wurde in den Fahrzeugkatalogen des Unternehmens angegeben, dass die Modelle GLA und GLB mit bestimmten Fahrerassistenzsystemen ausgestattet seien.

Zu diesen Ausstattungsmerkmalen gehörten ein System, das das stehende Fahrzeug automatisch wieder in Bewegung setzt, sobald der Verkehr anrollt, sowie ein System, das den Spurwechsel durch Betätigung des Blinkers einleitet.

Bei den durchgeführten Prüfungen wurde festgestellt, dass diese Fahrassistenzsysteme tatsächlich nur optional auf Kundenwunsch erhältlich waren.

Die Behörde teilte mit, dass sie diesen Sachverhalt als "irreführend für Kunden" einstuft und das Unternehmen "Mercedes-Benz Japan" zu einer Geldstrafe von 1,23 Milliarden Yen (8,3 Millionen Dollar) verurteilt hat.

Das Unternehmen wurde zudem angewiesen, Maßnahmen zu ergreifen, um eine Wiederholung des Vorfalls zu verhindern.

Wie der staatliche Fernsehsender NHK berichtete, handelt es sich bei dieser Strafe um die "höchste jemals wegen irreführender Angaben verhängte Geldbuße".

"Mercedes-Benz Japan" erklärte seinerseits, dass man an der Sicherstellung der rechtlichen Konformität sowie an der Verbesserung des Managementsystems arbeiten werde.


Nachrichtenquelle: AA

Mercedes