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Ministerium wird aktiv: Schlechte Nachrichten für Temu-Kunden

In Produkten der chinesischen E-Commerce-Plattform Temu wurden krebserregende Stoffe nachgewiesen. Tests an Schuhen der Plattform, die in der Türkei eine Repräsentanz eröffnen soll, haben ernsthafte Gesundheitsrisiken aufgedeckt. Es wurde berichtet, dass das Ministerium mit den Arbeiten an einer Regulierung für Temu beginnen wird.

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Ministerium wird aktiv: Schlechte Nachrichten für Temu-Kunden

Berke İçten, Vorsitzender des türkischen Verbandes der Schuhindustrie, gab bekannt, dass Laboranalysen von bei Temu gekauften Beispielschuhen zu 50 Prozent krebserregende Chemikalien und Schwermetalle enthielten. İçten betonte, dass sie diese Ergebnisse mit dem Vizepräsidenten Cevdet Yılmaz und dem Handelsminister Ömer Bolat geteilt hätten und wies auf die ernsthaften Risiken für Verbraucher hin. Zudem erklärte İçten, dass Minister Bolat signalisiert habe, dass in Kürze entsprechende Regulierungen erlassen würden.

GEFÄHRLICHE STOFFE IN SCHUHEN

İçten wies darauf hin, dass die Produkte von Temu die Sicherheits- und Kontrollsysteme in der Türkei nicht durchlaufen. Er gab an, dass im Jahr 2024 über Temu 8 Millionen Paar Schuhe in die Türkei importiert wurden und diese Zahl mehr als 10 Prozent der gesamten Importe ausmache. Dies habe dazu geführt, dass 200 mittelständische Schuhhersteller schließen mussten. Es wurde zudem bekannt gegeben, dass Temu allein durch den Schuhverkauf in der Türkei jährlich etwa 200 Millionen Dollar Umsatz erzielt.

WIRTSCHAFTLICHE BELASTUNG DURCH AUSLÄNDISCHEN E-COMMERCE

Der Einfluss ausländischer E-Commerce-Seiten auf die türkische Wirtschaft nimmt stetig zu. Im vergangenen Jahr wurde der Umsatz dieser Plattformen auf 43 Milliarden Lira beziffert; für 2025 wird erwartet, dass dieser Wert 83 Milliarden Lira erreichen könnte. Laut einem Bericht des Verbandes der E-Commerce-Betreiber (ETİD) könnten ausländische Seiten in diesem Jahr in der Türkei einen Wertschöpfungsverlust von 500 Milliarden Lira verursachen.

STELLUNGNAHME VON TEMU

In einer Stellungnahme von TEMU zu diesem Thema heißt es:

"Verbrauchersicherheit hat für Temu höchste Priorität. Wir halten uns an alle geltenden Gesetze und Vorschriften in den Märkten, in denen wir tätig sind, und erwarten dasselbe von unseren Drittanbietern.

Alle Verkäufer durchlaufen einen Überprüfungsprozess und müssen die Einhaltung der relevanten Produktsicherheits- und Regulierungsstandards bestätigen. Wir überprüfen Produktlisten und überwachen diese kontinuierlich. Bei Bedarf ergreifen wir Korrekturmaßnahmen, einschließlich der Entfernung von Produkten.

Darüber hinaus arbeiten wir mit weltweit renommierten Test- und Zertifizierungspartnern wie Eurofins, TÜV SÜD, TÜV Rheinland, SGS und Bureau Veritas zusammen, um sicherzustellen, dass die Produkte den lokalen regulatorischen und qualitativen Anforderungen entsprechen."


Nachrichtenquelle: 12punto

Temu