Neue Ära beim Autoverkauf: Wer keine Lizenz hat, darf keine Anzeigen schalten
Handelsminister Ömer Bolat äußerte sich zur Regelung für „verifizierte Anzeigen“ beim Autoverkauf und erklärte: „Mit der Einführung der Anwendung im Automobilsektor wird es nur noch Unternehmen möglich sein, sich autorisieren zu lassen, die über eine Handelsgenehmigung für den Handel mit gebrauchten Kraftfahrzeugen verfügen.“
Beim Fahrzeugverkauf beginnt eine neue Ära. Demnach werden Autohändler ohne entsprechende Lizenz mit der Regelung für „verifizierte Anzeigen“ keine Inserate mehr schalten können.
Das vom Handelsministerium eingerichtete Elektronische Anzeigen-Verifizierungssystem (EİDS) wird am 15. September in Betrieb genommen und zunächst im Immobiliensektor angewendet.
Die Regelung für verifizierte Anzeigen wird kurz nach dem Wohnungsmarkt auch für Automobilanzeigen eingeführt.
Handelsminister Ömer Bolat gab Informationen zu der besagten Regelung, die auch im Automobilsektor Anwendung finden wird.
ANZEIGEN KÖNNEN ERST NACH VERIFIZIERUNG GESCHALTET WERDEN
Bolat erklärte, dass Bürger, die auf Plattformen Anzeigen schalten möchten, ebenfalls an das EİDS weitergeleitet werden, und sagte: „Dank der Systemintegrationen wird es möglich sein, eine Anzeige erst dann zu schalten, nachdem verifiziert wurde, dass das Fahrzeug, das Gegenstand der Anzeige ist, der Person gehört, die die Anzeige schaltet, oder deren Verwandten ersten oder zweiten Grades oder deren Ehepartner.“
Bolat wies darauf hin, dass im Falle, dass ein Fahrzeug über einen Händler zum Verkauf angeboten werden soll, der Händler über eine entsprechende Lizenz verfügen muss, und sagte: „Der lizenzierte Händler wird vor der Veröffentlichung der Anzeige vom Fahrzeughalter über das EİDS autorisiert. Mit der Einführung der Anwendung im Automobilsektor wird es nur noch Unternehmen möglich sein, sich autorisieren zu lassen, die über eine Handelsgenehmigung für den Handel mit gebrauchten Kraftfahrzeugen verfügen, und Händler ohne eine solche Lizenz werden keine Anzeigen mehr eingeben können.“
Bolat teilte mit, dass gegen Unternehmen, die ohne die erforderliche Lizenz im Automobilsektor tätig sind, vom Ministerium bisher etwa 23 Millionen Lira an Bußgeldern verhängt wurden. Er betonte, dass man mit dieser Regelung darauf abziele, unwahre oder irreführende Anzeigen zu verhindern und spekulative Preiserhöhungen zu unterbinden.
Nachrichtenquelle: AA
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