Pentagon schickt Kampfjets und Kriegsschiffe nach Israel
Das US-Verteidigungsministerium hat angekündigt, zusätzliche Kampfjets und Kriegsschiffe in die Region zu entsenden, um die Sicherheit Israels angesichts der Bedrohungen durch den Iran zu stärken.
Das US-Verteidigungsministerium (Pentagon) hat angekündigt, zusätzliche militärische Unterstützung in die Region zu entsenden, um die Sicherheit Israels angesichts der Bedrohungen durch den Iran zu erhöhen. Die stellvertretende Pentagon-Sprecherin Sabrina Singh teilte mit, dass US-Verteidigungsminister Lloyd Austin entsprechende Anweisungen erteilt habe.

Laut der Erklärung des Pentagons werden die USA ihre militärische Präsenz in der Region neu ausrichten. In diesem Rahmen werden zusätzliche Kampfjets und Kriegsschiffe entsandt, um die regionale Sicherheit Israels zu gewährleisten. Zudem wird der Flugzeugträger USS Abraham Lincoln den derzeit stationierten Flugzeugträger USS Theodore Roosevelt ersetzen.

Die USA werden zudem weitere Kreuzer und Zerstörer mit ballistischer Raketenabwehrkapazität in die Region schicken. Darüber hinaus sollen Maßnahmen ergriffen werden, um die landgestützten Fähigkeiten zur Abwehr ballistischer Raketen zu verstärken.
US-Verteidigungsminister Austin erklärte, dass eine weitere Eskalation der Spannungen im Nahen Osten nicht unvermeidlich sei und eine Entspannung der Lage im Interesse aller liege. Austin betonte, dass man die notwendigen Anpassungen an der amerikanischen Militärpräsenz vornehmen werde, wenn es um die Sicherheit Israels gehe.

In einem Telefonat mit seinem israelischen Amtskollegen Yoav Gallant unterstrich Austin das Engagement der USA für die Sicherheit Israels und bekräftigte, dass man Tel Aviv weiterhin gegen Bedrohungen durch den Iran und dessen Stellvertreter unterstützen werde. Zudem betonte er die Bedeutung eines Waffenstillstands im Gazastreifen.
US-Präsident Joe Biden hatte bereits am Vortag in einem Gespräch mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu erklärt, dass man sich darauf vorbereite, Israel angesichts der iranischen Bedrohung zusätzliche militärische Unterstützung zukommen zu lassen. Auf die Frage, ob die Ermordung des Hamas-Politbürochefs Ismail Haniyeh die Aussichten auf einen Waffenstillstand beeinträchtigt habe, antwortete Biden gestern Abend: "Es hat nicht geholfen."
Biden äußerte sich besorgt über die zunehmenden Spannungen im Nahen Osten und erklärte, er habe ein deutliches Gespräch mit Netanjahu zu diesem Thema geführt.
Nachrichtenquelle: AA
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