Prof. Dr. Duran Bülbül erklärt: Wurde mit der Gesetzesänderung die Tür zur Schattenwirtschaft geöffnet?
Das Ministerium für Schatz und Finanzen hat den Verzugszinssatz gemäß Artikel 51 Absatz 1 des Gesetzes Nr. 6183 über das Verfahren zur Einziehung öffentlicher Forderungen auf 4,5 Prozent pro Monat festgelegt. Prof. Dr. Duran Bülbül äußerte sich dazu gegenüber 12punto.com.tr.
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Das Ministerium für Schatz und Finanzen hat den Verzugszinssatz gemäß Artikel 51 Absatz 1 des Gesetzes Nr. 6183 über das Verfahren zur Einziehung öffentlicher Forderungen von 3,5 Prozent auf 4,5 Prozent pro Monat angehoben.
"WIRD ZU SCHATTENWIRTSCHAFT FÜHREN"
Prof. Dr. Duran Bülbül erklärte zu dieser Änderung, dass der Verzugszins niemals über dem Einlagenzins liegen dürfe, und führte weiter aus:
"In einer Zeit, in der die Wirtschaft in eine Krise geraten ist und die Menschen ihre Steuern nicht zahlen können, hat das Finanzministerium den Steuerzahlern erneut eine erhebliche Last aufgebürdet. Diese Entscheidung wird nicht dazu führen, dass Steuern gezahlt werden, sondern wird die Schattenwirtschaft fördern. Daher stehen wir vor einer interessanten Situation."
Bülbül wies darauf hin, dass der Verzugszins seit dem 21. Mai mit 4,5 Prozent angewendet wird, und sagte: "Der Verzugszins beträgt jährlich 54 Prozent; monatlich 4,5 Prozent. Das bedeutet: Dies wird Steuerhinterziehung in erheblichem Maße auf die Tagesordnung setzen und Steuerzahler massiv in die Schattenwirtschaft treiben. Ein weiterer Aspekt ist, dass ein Verzugszins, der über den Einlagenzinsen liegt, nicht nachhaltig ist; das ist eine ernste und gefährliche Situation."
MINISTERIUM HAT PREISE ERHÖHT!
Mit dem von der Finanzverwaltung erstellten allgemeinen Kommuniqué zur Einziehung wurden auch die Stundungszinssätze von jährlich 36 Prozent auf 48 Prozent angehoben. Bülbül kommentierte dies wie folgt:
"Das bedeutet, dass das Finanzministerium eine Erhöhung von etwa 20 bis 30 Prozent vorgenommen hat. Die Last der Wirtschaft werden die Steuerzahler, die Armen und einkommensschwache Familien tragen. Diese Erhöhungen werden sich auf die Märkte auswirken."
Abschließend erklärte Bülbül, dass das Ministerium für Schatz und Finanzen die Preise für alle Produkte um 20 bis 30 Prozent erhöht habe, und schloss mit den Worten: "Die Steuerzahler werden diese jüngsten Steuererhöhungen auf den Markt übertragen. Das bedeutet, dass die Preise für Lebensmittel steigen werden."
Nachrichtenquelle: Ezgi Sivritepe
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