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Sam Bankman-Fried beschuldigt ehemalige FTX-Führungskräfte

Der ehemalige FTX-CEO Sam Bankman-Fried erklärte, dass auch frühere Führungskräfte für den Zusammenbruch des Unternehmens verantwortlich seien.

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Sam Bankman-Fried beschuldigt ehemalige FTX-Führungskräfte

Sam Bankman-Fried, der zum ersten Mal vor einer Jury aussagte, wies die gegen ihn erhobenen Vorwürfe im Einklang mit seinen früheren Erklärungen weiterhin zurück.

SBF nahm die ehemaligen FTX-Führungskräfte Nishad Singh und Gary Wang ins Visier und erklärte, dass Wang teilweise für die „Negative Allow“-Funktion bei Alameda verantwortlich sei. Dank dieser Funktion konnte Alameda Research Mittel mit unbegrenzter Kapazität beziehen.

SBF äußerte sich wie folgt zum Kreditlimit von Alameda:

„Ich war mir damals nicht sicher, was genau vor sich ging. Ich dachte, die Gelder würden auf einem Bankkonto gehalten oder als Stablecoins an FTX gesendet. Wenn Alameda diese Vermögenswerte hielt, dachte ich, dass sich dies negativ auf FTX auswirken würde.“

SBF äußerte sich auch zu seinen Ansichten über die ehemalige CEO von Alameda, Caroline Ellison:

„Caroline war eine gute Führungskraft und konnte Empathie zeigen. Sie war keine Softwareentwicklerin. Sie war gut in der Recherche. Sie konzentrierte sich nicht auf das Risikomanagement.“

Die Aussagen von SBF stehen im Widerspruch zu den Aussagen von Gary Wang und Caroline Ellison. Wang gab in seiner Aussage an, dass SBF ihn und Singh angewiesen habe, die „Negative Allow“-Funktion zu implementieren. Ellison erklärte zudem, dass sie als CEO zurücktreten wollte, SBF ihr dies jedoch nicht gestattet habe.


Nachrichtenquelle: 12punto

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