Spannungen im Nahen Osten treiben Bitcoin nach oben
Nach den kriegerischen Spannungen im Iran, die die Kryptomärkte beeinflussen, hält sich Bitcoin weiterhin über der Marke von 70.000 Dollar.
Nach der Volatilität, die die Kriegsatmosphäre im Nahen Osten an den Finanzmärkten ausgelöst hat, suchen Bitcoin-Investoren nach einem neuen Gleichgewicht. Die Kryptowährung wurde am Donnerstag um 10:00 Uhr Ortszeit in Singapur bei etwa 72.500 Dollar gehandelt. Nachdem Bitcoin am Mittwoch an den US-Märkten einen Anstieg von 8 Prozent verzeichnet hatte, fiel er am darauffolgenden Tag mit einer teilweisen Korrektur auf ein Niveau von 1,4 Prozent zurück.
Gracie Lin, CEO von OKX SG, bewertete diese Dynamik wie folgt: „Angesichts der makroökonomischen Unsicherheit und der Eskalation des Konflikts im Nahen Osten preisen die Märkte zunehmend die Erwartung lockererer finanzieller Bedingungen ein. Wenn sich die Liquiditätserwartungen ändern, reagiert Bitcoin oft überproportional. Dies erklärt die Stärke, die wir auf dem aktuellen Niveau sehen.“
Analysten weisen darauf hin, dass die jüngsten Entwicklungen das Interesse an Kryptowährungen als alternative Anlageform in Zeiten internationaler Krisen stützen. Insbesondere an Tagen mit hoher Volatilität und starken Schwankungen beeinflusst die Tendenz der Anleger, Bitcoin als sicheren Hafen zu betrachten, die Richtung der Nachfrage an den Märkten.
Nachrichtenquelle: 12punto
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