Türkischer Vermögensfonds gibt bekannt: Vakıfbank-Aktien an ausländische Investoren verkauft
Der TVF hat beschlossen, einen kleinen Teil seines 74,79-prozentigen Anteils an der Vakıfbank im Rahmen eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens ausländischen Investoren anzubieten. Nach dem Verkauf wird der Anteil des TVF auf 73,26 Prozent sinken.
Der Türkische Vermögensfonds (TVF) hat beschlossen, einen Teil seiner Anteile an der Vakıfbank an im Ausland ansässige institutionelle Investoren zu verkaufen.
Laut einer Mitteilung des TVF an die Plattform für öffentliche Offenlegung (KAP) wird ein Teil der Aktien mit einem Nominalwert von 152 Millionen TL aus dem Gesamtpaket von 7,4 Milliarden TL Nominalwert, das sich im Besitz des TVF befindet und 74,79 Prozent des Kapitals der Vakıfbank entspricht, zum Verkauf angeboten. Dieser Betrag entspricht etwa 1,53 Prozent des ausgegebenen Kapitals der Vakıfbank.
VERKAUFSPROZESS HAT BEGONNEN
In der Erklärung wurde mitgeteilt, dass der Verkaufsprozess mittels eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens durchgeführt wird und bereits eingeleitet wurde. Im Rahmen der Transaktion wurde Merrill Lynch International als alleiniger globaler Koordinator und Bookrunner (Sole Global Coordinator and Bookrunner) beauftragt.
Die Anzahl der zu verkaufenden Aktien und der Preis werden nach Abschluss des Bookbuilding-Verfahrens festgelegt. Nach Abschluss des Verkaufs werden die Ergebnisse gesondert der Öffentlichkeit mitgeteilt. Die Abwicklung der Transaktion ist außerhalb der Börse geplant.
ANTEIL DES TVF WIRD SINKEN
Mit dem Verkauf wird der Anteil des TVF auf 73,26 Prozent sinken. In der Erklärung zu dem Verkauf heißt es:
"Im Rahmen der Transaktion wird bei einem vollständigen Verkauf der Aktien erwartet, dass die direkte Beteiligung des Türkischen Vermögensfonds an der Vakıfbank 73,26 Prozent beträgt und der Streubesitz der Vakıfbank bei 7,51 Prozent liegt. Für die Vakıfbank-Aktien, die nach der Transaktion weiterhin im Eigentum des Türkischen Vermögensfonds verbleiben, wurde eine Verkaufsbeschränkung (Lock-up) für einen Zeitraum von 90 Tagen nach Abschluss der Transaktion vereinbart, mit Ausnahme bestimmter üblicher Ausnahmen und Transaktionen, die mit Zustimmung des Koordinators durchgeführt werden."
Nachrichtenquelle: 12punto
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