Finden Sie Nachrichten im folgenden Datumsbereich
und und
und und
und und
Löschen
Euro
Arrow
53,9633
Dollar
Arrow
44,7400
Pfund Sterling
Arrow
63,0405
Gold
Arrow
6273,0127
BIST 100
Arrow
10.729

Zentralbank senkt Zinsen um 150 Basispunkte, Fokus auf dem Markt: Inflationsprognose bekannt gegeben

Der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Duran Bülbül bewertete die Zinssenkung der Zentralbank um 150 Basispunkte als „neues Anzeichen für eine erhebliche Abweichung von den Jahresendzielen“. Bülbül zufolge wird die Inflation selbst im Jahr 2026 nicht unter die 25-Prozent-Marke fallen; der Mindestlohn werde zudem unter der Armutsgrenze bleiben.

Überlass die Wahl deiner Nachrichten nicht dem Algorithmus - entscheide selbst, was du liest. Füge 12punto zu deinen bevorzugten Quellen hinzu!
Zentralbank senkt Zinsen um 150 Basispunkte, Fokus auf dem Markt: Inflationsprognose bekannt gegeben

Während die Entwicklungen in der Wirtschaftspolitik anhalten, hat Prof. Dr. Duran Bülbül eine umfassende Bewertung der jüngsten Zinssenkungsentscheidung der Zentralbank vorgenommen. In Bülbüls Erklärungen finden sich bemerkenswerte Feststellungen zum Bild, das sich aus dem Verhältnis zwischen Zinsen und Inflation ergibt, sowie zu den wirtschaftlichen Projektionen für den kommenden Zeitraum.

„ES IST OFFENSICHTLICH, DASS DIE JAHRESENDZIELE NICHT ERREICHT WERDEN“

Prof. Dr. Duran Bülbül erklärte, dass es bei den Prognosen der Zentralbank im Laufe des Jahres zu Inkonsistenzen gekommen sei und die Entscheidungen an Vorhersehbarkeit verloren hätten. Bülbül betonte, dass die Zentralbank bei ihren beiden Hauptaufgaben, der Inflations- und Zinssteuerung, keine nachhaltige Politik habe etablieren können.

Bülbül traf in seiner Bewertung folgende Feststellungen:

Er erklärte, dass die Zentralbank ihre Inflations- und Zinsprognosen für das Jahresende seit Jahresbeginn kontinuierlich revidiert habe und sich diese Prognosen mit der jüngsten Zinssenkung erneut geändert hätten, was ein „instabiles wirtschaftliches Erscheinungsbild“ offenbare.

Bülbül sagte, die jüngste Entscheidung zeige, dass der Wille der Zentralbank zur Inflationskontrolle geschwächt sei.

„DAS ZIEL FÜR DEN REALZINS HAT SICH FAKTISCH GEÄNDERT“

Prof. Dr. Duran Bülbül stellte fest, dass mit der Senkung des Leitzinses auf 38 % das Ziel, den Realzins im Bereich von 5 Prozentpunkten zu halten, nicht mehr gültig sei. Bülbüls Ansicht nach hat dieses neue Bild die Projektionen zur Jahresendinflation völlig verändert.

Bülbül merkte an, dass die Inflation zum Jahresende im Bereich von 32,5–33 % liegen werde, während die Zentralbank diesen Wert zuvor im Bereich von 16–19 % prognostiziert hatte, was einer Abweichung von etwa 50 % gegenüber den neuen Schätzungen entspreche.

Prof. Dr. Bülbül sagte, diese Abweichung bedeute, dass die für Ende 2025 angestrebten Inflationsraten selbst Ende 2026 nicht erreichbar erschienen. Darüber hinaus teilte er die Prognose, dass die Inflation gemäß der aktuellen Zinsentscheidung Ende 2026 im Bereich von 25 % verharren werde, während die Zinssätze im Laufe des Jahres 2026 bei etwa 20 % liegen dürften.

„DIE TÜRKEI WIRD MINDESTENS EIN WEITERES JAHR WIRTSCHAFTLICHEN PREIS ZAHLEN“

Prof. Dr. Duran Bülbül äußerte die Ansicht, dass die jüngsten Schritte der Zentralbank die wirtschaftliche Instabilität verschärft hätten.

Bülbül zufolge zeigen die Finanzverwaltung, die Zentralbank und die Prognosen des mittelfristigen Plans ein inkompatibles Bild, das keine Konsistenz in der Vorhersehbarkeit aufweise und sich gegenseitig nicht bestätige. Bülbül betonte: „In der Wirtschaft braucht es Stabilität, Vorhersehbarkeit und Konsistenz“, und erklärte, dass dies mit dem aktuellen Bild nicht erreicht werden könne.

BEWERTUNG DES MINDESTLOHNS: „26.500 TL LIEGEN UNTER DER ARMUTSGRENZE“

Prof. Dr. Duran Bülbül teilte auch seine Erwartungen bezüglich des Mindestlohns mit, dessen Bekanntgabe in den kommenden Tagen erwartet wird. Bülbül sagte, dass die Haushaltsdaten technisch gesehen einen Mindestlohn von etwa 28.500 TL bei einer Erhöhung um 30 % erforderten.

Er betonte jedoch, dass die aktuellen Indikatoren:

darauf hindeuteten, dass der Mindestlohn bei etwa 26.500 TL verharren werde.

Bülbül erklärte, dass dies auf einen Betrag unterhalb der Hunger- und Armutsgrenze hindeute, und fasste das Bild wie folgt zusammen:

Er sagte, dass es in einem Land, in dem das Pro-Kopf-Einkommen bei 60.000 Lira liege, ein eigenes Diskussionsthema sei, dass der Mindestlohn im Bereich von 26,5 bis 28,5 Tausend Lira bleiben werde.

Bülbül erklärte, dieses Bild zeige, dass die Mindestlohnempfänger im Jahr 2026 noch ärmer werden würden.


Nachrichtenquelle: 12punto

Duran Bülbül