Amateur-Astronom filmt Kometeneinschlag auf Jupiter
Einem Amateur-Astronomen in Japan ist es gelungen, ein Video von einem Kometeneinschlag auf dem Jupiter aufzunehmen.
In dem in den sozialen Medien geteilten Video ist ein außergewöhnliches Aufleuchten auf der Oberfläche des Planeten zu sehen.
Wir hören häufig Nachrichten darüber, dass Himmelskörper im Weltraum ständig mit unserem oder anderen Planeten kollidieren. Da es jedoch meist sehr schwierig ist, Aufnahmen von diesen Zusammenstößen zu erhalten, können wir sie leider nicht sehen und bleiben neugierig. Eine neu aufgetauchte Aufnahme ist jedoch genau das Richtige, um diese Neugier zu stillen.
NICHT DER EINZIGE PLANET, DER GETROFFEN WIRD
Wie Chip berichtet, ist es einem Amateur-Astronomen in Japan gelungen, ein Video von einem Kometeneinschlag auf dem Jupiter aufzunehmen. In dem Video, das Anfang dieses Monats in einem Tweet geteilt wurde, ist ein starkes Aufleuchten zu sehen, das durch den Einschlag eines superhellen Kometen – oder eines Boliden, wie diese Objekte genannt werden – auf dem Gasriesen verursacht wurde.
Natürlich ist Jupiter nicht der einzige Planet, der von diesen superhellen Kometen getroffen wird.
Wir sehen von Zeit zu Zeit auch, dass diese Feuerbälle auf die Erde treffen, aber meistens explodieren und zerfallen sie, bevor sie tief in unsere Atmosphäre eindringen können. Auch der Jupiter war aufgrund seiner starken Anziehungskraft in den vergangenen Jahren bereits Schauplatz ähnlicher Kollisionen.
Dieser spezielle Kometeneinschlag ist im Vergleich zu dem, was wir bisher gesehen haben, nichts Außergewöhnliches; dennoch ist er sehr beeindruckend anzusehen. Astronomen geben jedoch an, dass die Explosion dem Jupiter selbst keinen Schaden zugefügt hat.
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— ???? (@kunihiko_suzuki) November 16, 2023
Ein weiterer Komet, der 1994 auf dem Jupiter einschlug, hinterließ riesige Spuren in der Atmosphäre des Planeten und schleuderte extrem heiße Gase in die Stratosphäre des Jupiters. Boliden stellten bisher natürlich kaum eine Bedrohung für die Erde dar. Zudem gibt es für einen solchen Fall Programme wie das DART-Programm der NASA, die dazu beitragen sollen, unseren Planeten vor ankommenden Himmelskörpern zu schützen.
Die Boliden, die auf die Erde treffen, sind jedoch meist nicht groß genug, um Probleme zu verursachen, und sie verglühen oft in der Atmosphäre oder stürzen in weite Ozeanflächen. Das macht es meist unmöglich, sie zu finden und zu untersuchen.
Nachrichtenquelle: 12punto
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