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Entlassungen bei Meta: Die Branche schrumpft

Meta erwägt einen erheblichen Personalabbau, um die finanzielle Belastung durch steigende Investitionen in künstliche Intelligenz zu verringern und die Unternehmensabläufe effizienter zu gestalten. Mit der Angelegenheit vertraute Quellen weisen darauf hin, dass die Gesamtzahl der Mitarbeiter um mehr als 20 Prozent sinken könnte.

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Entlassungen bei Meta: Die Branche schrumpft

Es wird berichtet, dass Meta an einem groß angelegten Entlassungsprogramm arbeitet, nachdem die hohen Budgets, die insbesondere für Technologien der künstlichen Intelligenz bereitgestellt wurden, das Budgetgleichgewicht gestört haben. Informationen, die aus dem Unternehmen durchgesickert sind, deuten darauf hin, dass die Kündigung von mehr als 20 Prozent der Belegschaft auf der Tagesordnung steht. Quellen geben zudem an, dass noch keine endgültigen Entscheidungen über den genauen Zeitpunkt der Entlassungen und die betroffenen Bereiche getroffen wurden.

Zu den Behauptungen gehört auch, dass die Führungsebene von Meta die Teamleiter aufgefordert hat, Pläne für eine Verkleinerung vorzubereiten. Der Unternehmenssprecher Andy Stone äußerte sich dazu mit den Worten: „Dies ist ein spekulativer Bericht über theoretische Ansätze.“

Aktuellen Daten zufolge liegt die weltweite Mitarbeiterzahl von Meta den zuletzt veröffentlichten Zahlen zufolge bei etwa 79.000. Das Unternehmen hatte zuvor im November 2022 11.000 Mitarbeiter entlassen und in den darauffolgenden Monaten einen neuen Entlassungsprozess für 10.000 Personen eingeleitet. Damals entsprachen diese Zahlen 13 Prozent der gesamten Belegschaft.

INTENSIVER WETTBEWERB UND RIESIGE INVESTITIONEN IN KÜNSTLICHE INTELLIGENZ

Unter der Führung von Meta-CEO Mark Zuckerberg hat sich der Fokus des Unternehmens in letzter Zeit auf die Arbeit an generativer künstlicher Intelligenz verlagert. Das Unternehmen hatte für sein neu gegründetes „Superintelligenz“-Team Interesse an führenden KI-Forschern gezeigt und ihnen für bestimmte Positionen Angebote gemacht, die sich über vier Jahre auf Hunderte Millionen Dollar beliefen.

Meta, das auch große Ressourcen für die Infrastruktur von Rechenzentren bereitstellt, hat das Ziel öffentlich gemacht, bis 2028 etwa 600 Milliarden Dollar in diesen Bereich zu investieren. Zudem wurde kürzlich die KI-fokussierte Social-Media-Plattform Moltbook übernommen. Zuvor war berichtet worden, dass mindestens 2 Milliarden Dollar für den Kauf des chinesischen KI-Startups Manus ausgegeben wurden.

Mark Zuckerberg betonte in einem Interview im Januar, dass die KI-Investitionen zu einer deutlichen Steigerung der Gesamteffizienz des Unternehmens geführt hätten, und sagte: „Wir beginnen zu sehen, dass wir mit einer einzigen hochqualifizierten Person Aufgaben erledigen, für die früher große Teams nötig waren.“

ÄHNLICHER SCHRUMPFTREND IN DER BRANCHE

Neben Meta erleben auch andere große US-amerikanische Technologieunternehmen im gleichen Zeitraum ähnliche Entlassungswellen. Im Januar kündigte Amazon an, etwa 16.000 Mitarbeiter zu entlassen. Im vergangenen Monat reduzierte das Finanztechnologieunternehmen Block Inc. seine Belegschaft um etwa die Hälfte. Jack Dorsey, CEO von Block Inc., erklärte, dass die durch KI-Tools gewonnene Effizienz bei dieser Entscheidung eine Rolle gespielt habe.

Auch einige Probleme bei den Llama-4-Modellen, die im Rahmen der KI-Investitionen von Meta im letzten Jahr angekündigt wurden, blieben ein Thema. Die Kritik am Unternehmen konzentrierte sich darauf, dass die in frühen Versionen gewählten Benchmarks zu irreführenden Ergebnissen führten. Das größte Modell, das den Namen „Behemoth“ tragen sollte, wurde nach der ersten Phase eingestellt.

In der neuen Phase setzt die Superintelligenz-Einheit von Meta ihre Arbeit fort, um das Modell mit dem Codenamen „Avocado“ zu realisieren. Interne Quellen weisen jedoch darauf hin, dass die ersten erzielten Ergebnisse das von diesem neuen System erwartete Niveau noch nicht erreicht haben.


Nachrichtenquelle: 12punto

META