Dringende Warnung von Google an 2 Milliarden Nutzer: Klicken Sie auf keinen Fall auf diese E-Mail
Google hat seine weltweit 2 Milliarden Gmail-Nutzer vor einem schwerwiegenden Cyberangriff gewarnt. Mit E-Mails, die von der gefälschten Adresse „[[email protected]](mailto:[email protected])“ versendet werden, zielen Angreifer auf persönliche Daten ab. Diese neue Art von Betrug, die unter dem Vorwand eines „Rechtsverfahrens“ durchgeführt wird, versucht durch die Nachahmung der Google-Infrastruktur und die Nutzung von OAuth-Zugriffsberechtigungen in Konten einzudringen. Google hat drei wichtige Warnungen herausgegeben, damit Nutzer nicht auf die Links klicken und ihre Daten schützen.
Google hat seine weltweit rund 2 Milliarden Gmail-Nutzer vor einem schwerwiegenden Cyberangriff gewarnt.
Nach Angaben des Unternehmens versenden Betrüger gefälschte E-Mails, die so aussehen, als kämen sie von der Adresse „[email protected]“, um Nutzer in die Irre zu führen. Es wird betont, dass diese Nachrichten in keiner Weise von Google stammen.
GEFÄLSCHTE E-MAIL FORDERT DATEN UNTER VORWAND EINES „RECHTSVERFAHRENS“
Die neue Betrugsmethode wird als „No-Reply-E-Mail-Angriff“ bezeichnet. In den E-Mails, die den Anschein erwecken, von der Sicherheitsabteilung von Google zu stammen, wird behauptet, dass Informationen aus den Nutzerkonten angefordert werden.
In der Nachricht wird behauptet, dass diese Anfrage im Rahmen eines „Rechtsverfahrens“ gestellt werde, und es sind Links enthalten, die auf eine gefälschte Google-Support-Seite führen.
Google erklärte, dass diese Art von E-Mails vollständig gefälscht sei und darauf abziele, die Kontodaten der Nutzer zu stehlen.
DAS KLICKEN AUF DEN LINK KANN IHRE DATEN GEFÄHRDEN
Das Ziel der Angreifer ist es, die Nutzer dazu zu bringen, auf die gefälschten Links zu klicken. Wenn diese Links angeklickt werden, werden entweder gefälschte Dokumente heruntergeladen oder Schadsoftware auf das Gerät des Nutzers eingeschleust. In einigen Fällen kann allein das Anzeigen der gefälschten Dokumente den Betrügern begrenzten Zugriff auf die Gmail-Inhalte und Drive-Dateien der Nutzer verschaffen.
Über diese Software können Passwörter, Bankdaten und andere sensible Informationen entwendet werden.
SIE TÄUSCHEN ÜBER GOOGLE OAUTH
Der Softwareentwickler Nick Johnson, der die technischen Aspekte des Angriffs erläuterte, erklärte, dass die Betrüger das OAuth-Zugriffstool missbrauchen, das Teil der eigenen Infrastruktur von Google ist.
Laut Johnson erstellen die Angreifer gefälschte Webadressen und Anwendungen, die Google ähneln, lassen diese legitim erscheinen und fordern vom Nutzer eine Berechtigung an. Auf diese Weise gewährt der Nutzer unwissentlich Zugriff auf sein Konto.
„Der größte Fehler ist es, diesen E-Mails zu vertrauen und auf die Links zu klicken“, betonte Johnson und wies darauf hin, dass Nutzer außer auf offizielle Google-Benachrichtigungen auf keinen Fall auf andere Links klicken sollten.
3 EMPFEHLUNGEN VON GOOGLE
Google hat den Nutzern die folgenden 3 Ratschläge gegeben:
Seien Sie skeptisch gegenüber Anfragen in E-Mails, die Begriffe wie „Sicherheit“, „Kontobestätigung“ oder „Rechtsverfahren“ enthalten.
Überprüfen Sie immer die Absenderadresse. Echte Google-Benachrichtigungen enthalten eine Identitätsprüfung und systeminterne Links. Überprüfen Sie die URL, bevor Sie auf einen erhaltenen Link klicken.
Löschen Sie verdächtige E-Mails sofort und melden Sie diese an Google.
Um die digitale Sicherheit zu gewährleisten, wird den Nutzern empfohlen, regelmäßig die Anwendungen zu überprüfen, denen Zugriffsberechtigungen für ihre Gmail-Konten erteilt wurden, und die zweistufige Authentifizierung zu aktivieren.
Nachrichtenquelle: 12punto
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