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Hohe Strafe für den Eigentümer von Trendyol

Alibaba sieht sich mit einer Rekordstrafe konfrontiert. Der Eigentümer von Trendyol, Alibaba, kommt in seinem Heimatland nicht um Kartellverfahren herum.

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Hohe Strafe für den Eigentümer von Trendyol

Große Technologieunternehmen verfügen sowohl in ihren Heimatländern als auch auf anderen Märkten über enorme Macht. In den letzten Jahren wurden jedoch nacheinander Kartellverfahren gegen diese Unternehmen eingeleitet. Auch Alibaba, einer der größten E-Commerce-Giganten Chinas und der Welt, wurde mit einer Rekordstrafe in einem Kartellverfahren belegt.

REKORDSTRAFE

Alibaba sieht sich in China mit einer Rekord-Kartellstrafe konfrontiert. Demnach hatte JD.com gemeldet, dass der E-Commerce-Riese eine monopolistische Praxis anwende, die als „Wahl zwischen zweien“ bezeichnet wird. Doch was genau bedeutet die Praxis der „Wahl zwischen zweien“, die in China vor Dezember 2020 weit verbreitet war?

Bei dieser Praxis werden Verkäufer, die auf Marktplätzen wie Amazon oder JD.com tätig sein wollen, gezwungen, ihre Waren nur auf einer Plattform anzubieten. Demnach können die Verkäufer nur einen der beiden angebotenen Märkte wählen. JD.com legte jedoch bereits 2017 erstmals Einspruch gegen diese Praxis von Alibaba ein. Im Jahr 2019 reichte JD.com dann Klage ein, mit der Begründung, dass dies den Wettbewerb behindere und Verkäufer auf große Märkte dränge.

Nach der durchgeführten Untersuchung sah sich Alibaba mit einer Rekordstrafe von 1 Milliarde Yuan, also 140 Milliarden Dollar, konfrontiert. Dies ist jedoch nicht die höchste Strafe, die Alibaba gezahlt hat. Die staatliche Marktregulierungsbehörde als Kartellwächter belegte das Unternehmen Alibaba mit einer Rekordstrafe von 2,75 Milliarden Dollar.

Alibaba beteiligte sich 2018 mit einer Zahlung von 728 Millionen Dollar an Trendyol. In diesem Sinne entspricht die Strafe, die Alibaba nun zahlen muss, einem Fünftel des Betrags, den das Unternehmen für Trendyol gezahlt hat. Auch wenn diese Strafe für Alibaba nicht existenzbedrohend ist, gehören JD.com und Alibaba derzeit zu den größten Konkurrenten in China. Das größte Problem beider Unternehmen ist jedoch derzeit der Aufstieg von Pinduoduo, das Verkäufe per Live-Stream tätigt. Das Unternehmen ist zuletzt zum umsatzstärksten E-Commerce-Unternehmen Chinas aufgestiegen.



Nachrichtenquelle: 12punto

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