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In 30 Minuten hergestellt, trug über 907 Kilogramm Last

Eine am MIT in den USA entwickelte 3D-Betonbrücke hat mit einem Belastungstest, bei dem sie mehr als ihr eigenes Gewicht trug, ein neues Kapitel im Ingenieurwesen aufgeschlagen. Die in nur einer halben Stunde gefertigte Brücke zeichnete sich durch ihre Widerstandsfähigkeit und Nachhaltigkeit aus.

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In 30 Minuten hergestellt, trug über 907 Kilogramm Last

In den Vereinigten Staaten wurde am Massachusetts Institute of Technology (MIT) eine Brücke, die mithilfe eines 3D-Druckers aus Beton gefertigt wurde, einem bemerkenswerten Test unterzogen. Die etwa 2,3 Meter lange Konstruktion wurde mit einer Last von 907 Kilogramm getestet, was mehr als ihrem Eigengewicht entspricht, und hielt dieser erfolgreich stand.

Für die Herstellung der Brücke wurde keine Schalung benötigt. Die Betonbrücke, die in einer kurzen Zeit von etwa 30 Minuten als ein einziges Stück fertiggestellt wurde, gilt als ein Beispiel, das den Weg für einen breiteren Einsatz fortschrittlicher 3D-Drucktechnologien in der Bauindustrie ebnen könnte.

Das Forschungsteam berücksichtigte bei der Konstruktion neben der strukturellen Haltbarkeit auch die Kapazitätsgrenzen der vorhandenen 3D-Druckgeräte. Durch den Einsatz innovativer Berechnungsmethoden wurde der Beton nur dort platziert, wo er tatsächlich benötigt wurde. Auf diese Weise wurde sowohl Material eingespart als auch das Ziel verfolgt, die durch Beton verursachten CO2-Emissionen zu reduzieren.

Während der Tests entsprach die Leistung der Brücke sehr genau den Vorhersagen, die zuvor mit Computermodellen erstellt worden waren. Die Wissenschaftler gaben an, dass die eigentliche Einschränkung nicht die Haltbarkeit des Betons, sondern die Kapazität der aktuellen 3D-Drucker sei. Dank dieser ausbaufähigen Technologie wird davon ausgegangen, dass in Zukunft größere und unterschiedliche Strukturen mit weniger Betonverbrauch und einem umweltfreundlicheren Ansatz errichtet werden können.

Diese neue Methode wird als ein Verfahren bewertet, das nicht nur für Brücken, sondern auch für Gebäude- und Infrastrukturprojekte das Potenzial bietet, schnelle, wirtschaftliche und nachhaltige Bauprozesse zu ermöglichen.


Nachrichtenquelle: 12punto