Kostendruck beim iPhone 18 Pro Max: Enormer Anstieg der Bauteilkosten erwartet
Laut Counterpoint Research könnten die Bauteilkosten des iPhone 18 Pro Max aufgrund von Speicherpreisen und dem 2-nm-Prozessor deutlich steigen.
Neue Prognosen zu den Produktionskosten für das iPhone 18 Pro Max, das als Apples kommendes Flaggschiff-Modell erwartet wird, deuten darauf hin, dass das Unternehmen bei der Preisgestaltung unter Druck geraten könnte.
Einem kurzen Bericht von Counterpoint Research zufolge, der auf Leaks basiert, könnten die Bauteilkosten des Modells im Vergleich zum aktuellen iPhone 17 Pro Max um etwa 300 US-Dollar steigen.
Als Hauptgrund für den Kostenanstieg werden im Bericht globale Lieferengpässe im Speicherbereich genannt.
Während bei den NAND-Speicherkosten ein deutlicher Anstieg erwartet wird, wird auch für DRAM ein bemerkenswerter Zuwachs prognostiziert. Den Schätzungen von Counterpoint zufolge könnten allein die Kosten für die NAND- und DRAM-Komponenten im iPhone 18 Pro Max die Gesamtkosten für Prozessor, Kamera, Display und andere Teile des iPhone 17 Pro Max erreichen.
AUCH DIE VERPACKUNGSTECHNOLOGIE WIRD DIE KOSTEN TREIBEN
Speicherkomponenten sind nicht der einzige Faktor für den Kostendruck. Der neue Prozessor mit 2-nm-Architektur, den Apple voraussichtlich bei TSMC fertigen lassen wird, sowie die für diesen Prozessor verwendete fortschrittliche Verpackungstechnologie zählen ebenfalls zu den Faktoren, die die Bauteilkosten in die Höhe treiben könnten.
Demgegenüber wird im Bericht darauf hingewiesen, dass bei Display-Panels und einigen anderen Komponenten mit sinkenden Kosten gerechnet wird. Es wird jedoch betont, dass diese Rückgänge nicht ausreichen werden, um den allgemeinen Kostenanstieg auszugleichen, und dass bei der Kamera aufgrund der Umstellung auf eine Hauptkamera-Technologie mit variabler Blende zusätzliche Kosten entstehen könnten.
Dieses Szenario könnte sich auch auf die Verbraucherpreise auswirken. Dem Bericht zufolge wird erwartet, dass Apple bei verschiedenen Speicheroptionen unterschiedlich hohe Preiserhöhungen vornimmt und die Telefonpreise insgesamt um durchschnittlich 200 US-Dollar anhebt. Dennoch wird eingeschätzt, dass sich das Unternehmen bei den neuen Modellen möglicherweise mit geringeren Gewinnspannen begnügen muss.
Nachrichtenquelle: 12punto
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