Probleme bei US-Raumsonde auf dem Weg zum Mond
Wie berichtet wurde, ist die Raumsonde „Peregrine“, die im Rahmen des NASA-Programms „Commercial Lunar Payload Services“ (CLPS) für eine Mondlandung gestartet wurde, auf ein technisches Problem gestoßen.
In einer schriftlichen Erklärung des hinter dem Projekt stehenden Unternehmens Astrobotic hieß es, dass nach dem Start heute Morgen eine Kommunikation mit Peregrine hergestellt werden konnte, alle Systeme hochgefahren wurden und wie geplant zu arbeiten begannen.
In der Erklärung wurde mitgeteilt, dass an der Raumsonde anschließend eine „Anomalie“ auftrat, die verhinderte, dass die Solarpaneele stabil auf die Sonne ausgerichtet werden konnten. Es wurde mitgeteilt, dass die Ingenieure von Astrobotic an der Behebung der technischen Störung arbeiten und ein Update bereitgestellt wird, sobald weitere Informationen vorliegen.
Experten weisen darauf hin, dass es für die Raumsonde Peregrine ohne die Fähigkeit, ihre Batterien mit Solarenergie aufzuladen, nicht möglich sein werde, ihre Mission zu erfüllen. Zudem betonen sie, dass das Auftreten ähnlicher technischer Störungen bei Raumfahrzeugen keine ungewöhnliche Situation sei und man auf solche Eventualitäten vorbereitet sei.
?? Fly me to the Moon ??@NASA science lifted off on a @ulalaunch Vulcan rocket at 2:18am ET with @Astrobotic’s Peregrine lander from Launch Complex 41 in Florida as part of the agency's Commercial Lunar Payload Services initiative and @NASAArtemis program. Peregrine is… pic.twitter.com/8TvULAN8t7
— NASA's Kennedy Space Center (@NASAKennedy) January 8, 2024
Es wird angegeben, dass die Raumsonde Peregrine so programmiert ist, dass sie bei technischen Störungen den Stromverbrauch minimiert und die Kommunikation mit der Erde priorisiert.
DIE REISE WIRD ETWA 46 TAGE DAUERN
Die „Vulcan Centaur“-Rakete, die die Mondlandesonde „Peregrine“ transportiert – entwickelt von der „United Launch Alliance (ULA)“, einem Joint Venture von Boeing und Lockheed Martin –, war heute Morgen erfolgreich von der Cape Canaveral Space Force Station im US-Bundesstaat Florida gestartet.
Es war mitgeteilt worden, dass „Peregrine“ nach einer voraussichtlich etwa 46-tägigen Reise auf dem Mond landen und dort 10 Tage lang die äußere Atmosphäre des Mondes, den Boden an der Landestelle sowie Ressourcen untersuchen soll, die möglicherweise als Treibstoff genutzt werden könnten. Neben den bemannten Reisen im Rahmen des „Artemis-Programms“ verfolgt die NASA auch umfassende Pläne zur Erforschung des Mondes mithilfe von Robotern.
Die NASA wird im Jahr 2024 im Rahmen des „CLPS-Programms“, dessen eines der Hauptziele die Erforschung der Möglichkeiten zur Nutzung von Mondressourcen als Treibstoff ist, weitere Sonden zum Mond schicken.
Nachrichtenquelle: AA
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