WhatsApp führt Monetarisierung ein
WhatsApp testet ein kostenpflichtiges Abonnement-System, mit dem Content-Creator durch exklusive Beiträge Einnahmen erzielen können. Mit der neuen Funktion der Plattform wird der Zugriff auf spezielle Inhalte in einigen Kanälen künftig ein Abonnement erfordern.
WhatsApp, einer der weltweit am weitesten verbreiteten Messaging-Dienste, hatte seinen Nutzern bereits mit der Kanäle-Funktion die Möglichkeit geboten, auf verschiedene Inhalte zuzugreifen. Nun steht ein neues Ertragsmodell für Content-Creator und Kanalbetreiber auf der Agenda. WhatsApp hat mit ersten Tests für ein Abonnement-System begonnen, bei dem bestimmte Kanäle exklusive Inhalte nur für zahlende Abonnenten bereitstellen werden.
Mit der Einführung des Systems können Nutzer weiterhin kostenlos auf Standardinhalte zugreifen, während Kanalbetreiber auf Wunsch einen Teil ihrer Beiträge für zahlende Abonnenten freischalten können. Auf diese Weise soll sowohl die Aktivität der Content-Creator auf der Plattform gefördert als auch den Nutzern die Möglichkeit gegeben werden, Abonnement-Optionen für den Zugriff auf spezielle Inhalte ihrer Wahl zu prüfen.
In der neuen Anwendung, die in ihrem Design dem Abonnement-System von Instagram ähnelt, wird zudem transparent angezeigt, wie viele Personen einen Kanal abonniert haben. So können sich Nutzer, die eine Abonnement-Entscheidung treffen möchten, ein Bild von der Popularität und der Community des Kanals machen.
Das neue Modell von WhatsApp wird keine Änderungen an der kostenlosen Nutzung mit sich bringen. Kanäle und Inhalte, die derzeit für alle zugänglich sind, bleiben weiterhin frei verfügbar. Kostenpflichtige Abonnements werden lediglich als optionale Wahlmöglichkeit für Nutzer angeboten, die an exklusiven Inhalten interessiert sind.
Die Funktion, die derzeit mit einer begrenzten Nutzergruppe getestet wird, soll nach Abschluss des Entwicklungsprozesses weltweit schrittweise freigeschaltet werden. Mit diesem Schritt zielt WhatsApp darauf ab, sein digitales Ökosystem zu erweitern und die Bindung der Content-Creator an die Plattform zu stärken.
Nachrichtenquelle: 12punto
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