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Suche nach Vermissten in 514 Metern Tiefe bei gesunkenem Schiff vor Kyrenia

Die Suche nach den 20 Personen, die nach dem Untergang eines Schiffes kurz nach dem Auslaufen von der Türkischen Republik Nordzypern (TRNZ) in Richtung Mersin vermisst werden, dauert an. Die Arbeiten, die von See- und Luftfahrzeugen der Türkei und der TRNZ unterstützt werden, sind in eine neue Phase eingetreten. Nach dem Eintreffen des Rettungs- und Bergungsschiffes TCG Işın im Einsatzgebiet wird nun ein robotischer Tauchgang mit einem ROV-Gerät zum Wrack in etwa 514 Metern Tiefe durchgeführt.

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Suche nach Vermissten in 514 Metern Tiefe bei gesunkenem Schiff vor Kyrenia

Die Suche nach den 20 Personen, die nach dem Untergang eines Schiffes kurz nach dem Auslaufen von der Türkischen Republik Nordzypern (TRNZ) in Richtung Mersin vermisst werden, dauert an.

Die Suchmaßnahmen werden mit Unterstützung von Militärschiffen und -booten sowie Luftfahrzeugen der Türkei und der TRNZ durchgeführt. Ein aus der Türkei entsandtes Militärflugzeug vom Typ Casa sowie zahlreiche unbemannte Luftfahrzeuge (UAV) und Hubschrauber leisten ebenfalls Unterstützung aus der Luft.

Zuletzt erreichte auch das Rettungs- und Bergungsschiff TCG Işın das Einsatzgebiet.

WRACK IN 514 METERN TIEFE

Wie Melike Şahin von NTV berichtet, wurden bereits am ersten Tag des Unglücks Schiffe und Luftfahrzeuge aus der Türkei in das Gebiet entsandt; mit dem Eintreffen der TCG Işın sei nun eine neue Phase der Arbeiten eingeleitet worden.

Şahin erklärte, dass das Wrack des Schiffes in etwa 514 Metern Tiefe liege und bisher keine Ausrüstung verfügbar gewesen sei, die diese Tiefe erreichen konnte.

Şahin betonte: "Mit dem Eintreffen der TCG Işın wird nun zum Wrack hinabgetaucht." Sie kündigte an, dass unter Einsatz eines ferngesteuerten Unterwasserfahrzeugs (ROV) ein robotischer Tauchgang durchgeführt werde.

ROV WIRD WRACK ABSUCHEN

Şahin erläuterte, dass das ROV-Gerät ferngesteuert werden könne und in der Lage sei, vermisste oder gesunkene Objekte sicher zu greifen und an die Wasseroberfläche zu befördern.

Şahin teilte mit, dass das Gerät in Kürze zu Wasser gelassen werde, und gab folgende Informationen:

“Es handelt sich um ein ferngesteuertes Gerät. Es kann vermisste und gesunkene Objekte sicher greifen und an die Oberfläche bringen. Es wird in Kürze zu Wasser gelassen. Mit seinen Roboterarmen wird es die Sucharbeiten durchführen und Bilder an das Schiff TCG Işın übertragen. Dieses Gerät kann eine Last von 135 Kilogramm aus dem Meer bergen und bis zu einer Tiefe von tausend Metern abtauchen. Es wird auch als atmosphärisches Tauchsystem bezeichnet.”

Şahin fügte hinzu, dass dank Wärmebildkameras das Innere des Schiffssalons mittels ROV untersucht werden könne, falls sich dort Leichen befinden sollten.

WAS WAR GESCHEHEN?

Ein türkisches Passagierschiff vom Typ Katamaran, das am Nachmittag des 30. August 2026 von Kyrenia zum Hafen Taşucu in Mersin auslief, kenterte kurz nach dem Ablegen.

Bei dem Unglück, bei dem sich 267 Personen an Bord befanden, darunter die Besatzung, kamen 8 Menschen ums Leben. Die Suche nach den 20 vermissten Personen dauert an.

Das Unglück ereignete sich etwa 2 Kilometer nördlich der Küste von Kyrenia. Nach dem Vorfall wurden zyperntürkische Küstenwacheboote in das Gebiet entsandt.

Während einige Passagiere auf der gekenterten Fähre auf Rettung warteten, begaben sich andere Passagiere mit Rettungsinseln auf das offene Meer. Rettungsschiffe und private Boote erreichten als erste das Gebiet.


Nachrichtenquelle: 12punto