Japan und USA vereinbaren engere Zusammenarbeit bei der Raumfahrt
Tokio und Washington streben eine Standardisierung der Raketenstartverfahren sowie einen verstärkten Informationsaustausch im Bereich der Raumfahrt an.
Japan und die USA haben eine neue Vereinbarung zur Stärkung ihrer Zusammenarbeit im Bereich der Raumfahrt getroffen. Das Abkommen sieht eine Standardisierung der Prüfverfahren für Raketenstarts vor, die von einem Land auf den Stützpunkten des jeweils anderen durchgeführt werden.
Wie das japanische Kabinettsbüro mitteilte, haben das japanische Sekretariat für nationale Weltraumpolitik und die US-Luftfahrtbehörde FAA ein Kooperationsabkommen unterzeichnet, das darauf abzielt, die Vorschriften für die Raumfahrt zu vereinfachen und den Informationsaustausch zwischen beiden Ländern zu intensivieren.
Die Parteien werden zudem Gespräche über Branchenrichtlinien führen, die die Anforderungen an Weltraumbahnhöfe festlegen. Im Rahmen dieses Prozesses wird auch die Möglichkeit geprüft, Städte in Japan und den USA durch suborbitale Flüge in einer Höhe von etwa 100 Kilometern miteinander zu verbinden.
Ryuzaki Takatsugu, Generaldirektor des japanischen Sekretariats für Weltraumentwicklung und -nutzung, erklärte nach der Unterzeichnungszeremonie: „Wir wollen ein System aufbauen, das an den sich in vielfältiger Weise rasch ausweitenden Raumfahrtsektor anpassungsfähig ist.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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