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DNA-Ergebnis in 14 Jahre altem Cold Case: Zerstückelte Leiche als Gülizar Aydın identifiziert

Die DNA-Untersuchung einer 2012 an der Autobahn Muğla Milas-Aydın Söke gefundenen, zerstückelten und zunächst nicht identifizierten Frauenleiche ist abgeschlossen. Ein Bericht des Rechtsmedizinischen Instituts Izmir ergab, dass es sich bei der Leiche um die seit 2012 als vermisst gemeldete Gülizar Aydın handelt.

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DNA-Ergebnis in 14 Jahre altem Cold Case: Zerstückelte Leiche als Gülizar Aydın identifiziert

Im Fall der vor 14 Jahren im Bezirk Söke in Aydın verschwundenen Gülizar Aydın gab es eine entscheidende Entwicklung. Die am 2. Dezember 2012 an der Straße zwischen Muğla Milas und Aydın Söke gefundene, zerstückelte und zunächst nicht identifizierte Frauenleiche konnte durch eine DNA-Analyse als Gülizar Aydın identifiziert werden.

Von der im Stadtteil Akçakonak lebenden Gülizar Aydın fehlte seit dem 2. Dezember 2012 jede Spur. Ihr Sohn Burak Zülam, der zum Zeitpunkt des Verschwindens noch minderjährig war und daher keine offiziellen Schritte einleiten konnte, wandte sich am 31. Oktober 2017 an die Sicherheitsbehörden. Es wurde bekannt, dass Zülam erst eine offizielle Vermisstenanzeige erstattete, nachdem er erfahren hatte, dass die Behauptung seines Stiefvaters, er habe eine Vermisstenanzeige aufgegeben, nicht der Wahrheit entsprach.

Ein unter der Koordination der Generalstaatsanwaltschaft Söke gebildetes Spezialteam aus JASAT-Ermittlern nahm den Fall erneut auf. Da bei den Feld- und digitalen Recherchen keine Hinweise darauf gefunden wurden, dass Aydın noch am Leben sein könnte, konzentrierten sich die Ermittlungen auf den Verdacht eines Tötungsdelikts.

Unter Einbeziehung der Abteilung für die Untersuchung ungeklärter Straftaten der Generaldirektion für Strafvollzugsangelegenheiten des Justizministeriums wurde die Akte erneut geprüft. Im Zuge der Ermittlungen geriet der Ehemann Selami Aydın ins Visier, der sich nach dem Verschwinden von Gülizar Aydın von ihr getrennt haben soll, jahrelang in verschiedenen Städten lebte und den Kontakt zu seiner Familie abgebrochen hatte.

TELEFON-SIGNALE UND FAHRZEUGBEWEGUNGEN ANALYSIERT

Die Telefonsignale, Funkzellendaten und Fahrzeugbewegungen von Selami Aydın am 2. Dezember 2012 wurden detailliert ausgewertet. Die Untersuchungen ergaben Hinweise darauf, dass sich der Verdächtige am selben Tag auf der Strecke befand, an der die nicht identifizierte Frauenleiche gefunden wurde.

Nach technischer Überwachung wurde Selami Aydın am 11. Juni 2026 bei einer Operation an seiner Adresse in Izmir festgenommen. Aydın, der die Vorwürfe bestritt, soll in seiner Aussage angegeben haben: „Wir haben uns gestritten und ich habe sie am Straßenrand zurückgelassen.“ Der Verdächtige wurde am 12. Juni 2026 vom zuständigen Gericht wegen des Vorwurfs des „vorsätzlichen Mordes“ an Gülizar Aydın in Untersuchungshaft genommen.

Nach der Verhaftung forderte die Generalstaatsanwaltschaft Söke am 15. Juni 2026 eine vergleichende DNA-Analyse beim Rechtsmedizinischen Institut Izmir an. Dabei wurden die von Burak Zülam entnommenen DNA-Proben mit den Gewebeproben der 2012 am Straßenrand gefundenen Leiche verglichen.

Im Bericht des Rechtsmedizinischen Instituts Izmir vom 14. August 2026 wurde bestätigt, dass die Leiche zu Gülizar Aydın, der biologischen Mutter von Burak Zülam, gehört. Damit konnte die Verbindung zwischen der jahrelang nicht identifizierten Leiche und dem Vermisstenfall hergestellt werden.


Nachrichtenquelle: 12punto

Gülizar Aydın