Glücksspielplattform auf Zypern im Visier: Auch ehemaliger Vizepräsident wurde eingeladen!
Die auf Zypern ansässige Plattform Keydrop, die junge Menschen über das Internet zum Glücksspiel verleitet, ist ins Visier der Behörden geraten. Es stellte sich heraus, dass das Unternehmen E-Sport-Teams in der Türkei sponsert und auch Nutzer unter 18 Jahren zum Glücksspiel animiert. In der Sendung wurde zudem betont, dass sich synthetische Cannabinoide weiterhin auf unterschiedlichen Wegen auf den Straßen verbreiten. Gleichzeitig wurde bekannt, dass auch der ehemalige Vizepräsident Fuat Oktay zu Veranstaltungen der besagten Keydrop-Plattform eingeladen wurde. Hier sind die Details...
Die dunkle Seite des Internets lockt Jugendliche sowohl in die Glücksspielsucht als auch in den Drogenkonsum. In der auf Sözcü TV ausgestrahlten Sendung ARENA wurde aufgezeigt, welche enorme Gefahr von virtuellen Glücksspielplattformen ausgeht.
Es wurde dargelegt, dass Keydrop Zahlungen von Nutzern im Austausch für In-Game-Produkte entgegennimmt und durch das Versprechen hoher Gewinne eine virtuelle Glücksspielumgebung schafft. Es wurde betont, dass die Plattform durch Werbung bei Streamern auf digitalen Plattformen in der Türkei das Interesse junger Menschen weckt und zudem durch verschiedene Zahlungsmethoden sogar Nutzern unter 18 Jahren den Zugang zum System ermöglicht.
SPONSOR VON E-SPORT-TEAMS
Es wurde darauf hingewiesen, dass sich die Plattform nicht nur auf digitale Werbung beschränkt, sondern ihren Einfluss auf Jugendliche auch durch das Sponsoring von E-Sport-Teams ausweitet.
Noch bemerkenswerter ist die Enthüllung, dass der ehemalige Vizepräsident Fuat Oktay zu einer Veranstaltung eines dieser E-Sport-Teams eingeladen wurde.
DROGENGEFAHR NIMMT ZU
In der Sendung ARENA wurde nicht nur auf die Gefahr des Glücksspiels, sondern auch auf die Bedrohung durch synthetische Drogen aufmerksam gemacht. Es wurde berichtet, dass synthetische Cannabinoide, die in Papier getränkt oder in E-Zigaretten konsumiert werden, in der Türkei immer weiter verbreitet sind und trotz großer polizeilicher Operationen weiterhin auf dem Markt präsent bleiben.
Den vorliegenden Informationen zufolge wurden in der Türkei im Jahr 2022 1.056 Kilogramm synthetische Cannabinoide beschlagnahmt; im Jahr 2023 stieg diese Menge um 89 Prozent auf 1.994 Kilogramm an. Eine große Operation im vergangenen Jahr in Antalya, bei der auf einen Schlag 245 Einheiten synthetischer Cannabinoide für 1,5 Millionen Konsumeinheiten sichergestellt wurden, verdeutlichte das Ausmaß der Gefahr.
Nachrichtenquelle : 12punto
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