Ein wichtiger Bestandteil der japanischen Küche: Was ist Gari und wie wird es serviert?
Gari ist eine Art eingelegter Ingwer. Er wird hergestellt, indem in dünne Scheiben geschnittener Ingwer in einer Mischung aus Zucker und Essig eingelegt wird. In der japanischen Esskultur wird er üblicherweise zusammen mit Sushi und Sashimi serviert.
Die natürliche Farbe von Gari liegt zwischen blassem Gelb und Rosa. Viele kommerziell erhältliche Gari-Produkte werden jedoch künstlich mit E124 oder Rote-Bete-Saft rosa gefärbt.
Aufgrund seiner antiseptischen Eigenschaften tötet Gari zudem Parasiten ab, die beim Verzehr von rohem Fleisch schädlich sein könnten. Er hilft auch gegen Übelkeit.
WIE WIRD ES SERVIERT?
Gari wird neben Sushi- und Sashimi-Variationen als Gaumenreiniger serviert; beim Verzehr verschiedener Sushi- oder Sashimi-Sorten nacheinander wird Gari zwischendurch gegessen, um den Geschmack auf dem Gaumen zu neutralisieren, damit sich die Aromen nicht vermischen.
AUCH ALS VORSPEISE VERZEHRT
Neben der Begleitung von Sushi und Sashimi wird Gari auch als Vorspeise verzehrt. Bei der als Aburaage bekannten Vorspeise wird Gari in frittiertem Tofu serviert.
Das japanische Produkt lässt sich leicht zu Hause zubereiten. Es ist zudem weltweit in zahlreichen internationalen Supermärkten erhältlich.
Nachrichtenquelle: 12punto
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