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Kritik von CHP-Politiker Murat Bakan an Innenminister Yerlikaya zum Thema „Migranten“: Gibt es weitere Informationen, die der Öffentlichkeit vorenthalten werden?

Der CHP-Abgeordnete Murat Bakan hat auf die Äußerungen von Innenminister Ali Yerlikaya zu den syrischen Migranten in der Türkei reagiert. Bakan erinnerte daran, dass 729.000 Syrer nicht an ihren gemeldeten Adressen aufgefunden werden konnten, und fragte: „Gibt es noch andere Informationen, die der Öffentlichkeit vorenthalten werden?“

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Kritik von CHP-Politiker Murat Bakan an Innenminister Yerlikaya zum Thema „Migranten“: Gibt es weitere Informationen, die der Öffentlichkeit vorenthalten werden?

In den Informationen, die Innenminister Ali Yerlikaya im Rahmen des Menschenrechtsschulungsprogramms der AKP zu syrischen Migranten teilte, kam ans Licht, dass von den 3 Millionen 103 Tausend in der Türkei registrierten syrischen Migranten 729 Tausend nicht an ihren gemeldeten Adressen aufgefunden werden konnten.

Der für das Innenministerium zuständige stellvertretende CHP-Vorsitzende Murat Bakan kritisierte die Äußerungen von Minister Yerlikaya zu den Asylsuchenden scharf.

GIBT ES NOCH ANDERE DINGE, DIE DER ÖFFENTLICHKEIT VORENTHALTEN WERDEN?

In einer Erklärung über soziale Medien bezeichnete Murat Bakan die Äußerungen von Minister Yerlikaya als „Hilflosigkeit“ und stellte die Frage: „Gibt es noch andere Dinge bezüglich der Migranten, die der Öffentlichkeit vorenthalten werden, Herr Yerlikaya?“

Bakan betonte, dass die Äußerungen von Yerlikaya das Ausmaß der Asylkrise und die Gleichgültigkeit der Regierung gegenüber dieser Krise widerspiegeln. Zudem wies er darauf hin, dass das Asylproblem in der Türkei zu einer Frage der nationalen Sicherheit geworden sei, und äußerte seinen Unmut mit den Worten: „Sogar im Haus des Innenministers des Landes sind syrische Asylsuchende registriert!“

Murat Bakan erinnerte daran, dass in den Erklärungen von Minister Yerlikaya erwähnt wurde, dass 729 Tausend Syrer nicht an der von ihnen angegebenen Adresse leben, und vermutete, dass es in diesem Fall noch weitere Informationen geben könnte, die der Öffentlichkeit vorenthalten werden.

Der CHP-Politiker fragte zudem, wann das Innenministerium eine geschlossene Volkszählung durchführen werde und ob bei dieser Zählung biometrische Daten erhoben würden. Er erklärte außerdem, dass die Zählung irregulärer Migranten als reguläre Migranten ein Ansatz sei, der darauf abziele, die Ernsthaftigkeit des Problems zu verschleiern.

Bakan wies darauf hin, dass biometrische Daten erhoben werden müssten, wie es im EU-Migrations- und Asylpakt vorgesehen ist, und fragte in Richtung Yerlikaya: „Wann werden Sie eine geschlossene Volkszählung durchführen, um festzustellen, wie viele illegale Ausländer sich in unserem Land aufhalten, deren Anzahl selbst Sie als Innenminister nicht kennen?“

Bakan kritisierte Yerlikaya zudem mit den Worten: „Sie sollten bei dieser Zählung biometrische Daten erheben, wie es im ‚EU-Migrations- und Asylpakt‘ vorgesehen ist! Wir wissen, dass Sie keinen solchen Plan haben; Sie müssen dies tun und diese Daten mit der Öffentlichkeit teilen!“

Bakan erklärte gegenüber Innenminister Yerlikaya, dass es weitere Informationen geben könnte, die der Öffentlichkeit vorenthalten werden, und dass in dieser Angelegenheit mehr Transparenz erforderlich sei. Er sagte: „Angesichts der Hilflosigkeit in diesen Erklärungen frage ich noch einmal: Gibt es noch andere Dinge bezüglich der Migranten, die der Öffentlichkeit vorenthalten werden, Herr Yerlikaya?“


Nachrichtenquelle: 12punto

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