Mahmut Arıkan sorgt mit Nachricht zur Cumhur İttifakı für Aufsehen: 'Natürlich würde ich mich mit ihnen zusammensetzen'
Der Vorsitzende der Saadet Partisi, Mahmut Arıkan, erklärte, dass aufgrund des 50+1-Systems eine Zusammenarbeit mit anderen politischen Parteien unumgänglich geworden sei.
Der Vorsitzende der Saadet Partisi, Mahmut Arıkan, äußerte sich in einer Sendung zu den politischen Zielen seiner Partei und möglichen Bündnisoptionen. Arıkan betonte, dass ihr politisches Verständnis nicht darauf basieren könne, lediglich in der Opposition zu bleiben oder die Regierung zu kritisieren.
Arıkan unterstrich, dass das Ziel seiner Partei die Regierungsübernahme sei, und erklärte, dass Politik nicht nur daraus bestehe, das aktuelle Geschehen zu beobachten. Arıkan sagte: „Politik ist keine bloße Lagebeurteilung, Politik bedeutet, den Kurs zu bestimmen. Wenn es auch nur die geringste Chance gibt, wollen wir an die Macht. Warum sollte ich in der Opposition bleiben, in einer komfortablen Zone Politik machen und morgens bis abends über die Fehler der Regierung sprechen? Das ist keine Politik.“
Mit Blick auf das aktuelle Wahlsystem wies Arıkan darauf hin, dass es schwierig geworden sei, alleine an die Macht zu kommen, und verwies auf die 50+1-Hürde. Aus diesem Grund sei eine Zusammenarbeit mit verschiedenen politischen Parteien unvermeidlich, so Arıkan.
Auf die Frage des Moderators, ob diese Einschätzung auch die Cumhur İttifakı (Volksallianz) einschließe, antwortete Arıkan, dass er keine Haltung einnehme, die Türen kategorisch verschließe.
„Bei der 50+1-Regelung kann ich als Saadet Partisi nicht alleine regieren. Da ich mir dessen bewusst bin, wissen wir natürlich, dass wir mit vielen politischen Parteien zusammenarbeiten müssen. Ich bin kein Politiker, der zur Cumhur İttifakı sagt: ‚Das kommt niemals infrage, mit denen setzt man sich nicht an einen Tisch‘. Natürlich würde ich mich mit ihnen zusammensetzen.“
Arıkan’s Äußerungen sorgten im Hinblick auf die Debatten über die künftigen Bündnisbestrebungen der Saadet Partisi, die während des Wahlprozesses 2023 Teil des „Sechsertisches“ (Altılı Masa) war, für Aufmerksamkeit.
Nachrichtenquelle: 12punto
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