Neuer Schritt der Terrororganisation PKK: Sie haben eine sogenannte Nationalmannschaft gegründet
Die SDF, die die von ihr im Norden Syriens besetzten Gebiete nicht an die Regierung in Damaskus übergibt, hat unter dem Namen „Rojava-Fußballverband“ eine neue Struktur geschaffen. Es wurde bekannt gegeben, dass der Verband Mitglied der CONIFA ist, einer Organisation außerhalb der FIFA, und sich darauf vorbereitet, erstmals unter dem Namen „Rojava-Nationalmannschaft“ an internationalen Turnieren teilzunehmen.
Nach dem Bürgerkrieg, der 2011 begann, endete der Großteil der Kämpfe in Syrien im Jahr 2024, als die Regierung von Baschar al-Assad die Kontrolle wiedererlangte. Die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), ein Ableger der Terrororganisation PKK in Syrien, haben jedoch die nördlichen Gebiete, die sie während des Krieges besetzt hatten, nicht an die Regierung in Damaskus übergeben.
Die SDF, die in diesen Gebieten unter Verwendung des Namens „Rojava“ eine sogenannte autonome Struktur geschaffen hat, hat in letzter Zeit ihre Suche nach internationaler Legitimität beschleunigt. Die SDF, die versucht, mit den von ihr geschaffenen lokalen Verwaltungsstrukturen und kulturellen Institutionen Präsenz zu zeigen, hat diesmal einen neuen Vorstoß über den Sport unternommen.
„ROJAVA-FUSSBALLVERBAND“ OFFIZIELL GEGRÜNDET
Der in den von der SDF kontrollierten Gebieten gegründete sogenannte „Rojava-Fußballverband“ hat einen Mitgliedsantrag bei der Confederation of Independent Football Associations (CONIFA) gestellt, in der Regionen vertreten sind, die nicht der FIFA angehören.
Nach einer Bewertung durch den Verband wurde mitgeteilt, dass der Antrag angenommen wurde.
In einer Erklärung auf der offiziellen Website der CONIFA wurde der Beitritt der „Rojava-Nationalmannschaft“ zum Verband bekannt gegeben und wie folgt formuliert:
„CONIFA ist stolz darauf, eines seiner neuesten Mitglieder vorzustellen. Wir heißen den Rojava-Fußballverband in unserer globalen Sport- und Freundschaftsfamilie willkommen.“
„EINE PREMIERE IN DER FUSSBALLGESCHICHTE VON ROJAVA“
Der für das Team verantwortliche Funktionär mit dem Codenamen „Cudi Efrin“, der im Namen des Verbandes sprach, äußerte sich gegenüber dem Fernsehsender Rudaw, der für seine Nähe zu Barzani bekannt ist.
Efrin sagte: „Zum ersten Mal in unserer Geschichte werden wir an einem internationalen Turnier teilnehmen. Unsere Spieler stammen alle aus Rojava, leben aber in der Diaspora. Durch den Beitritt zur CONIFA wollen wir den Fußball in Rojava auf ein höheres Niveau heben und ihn der Welt vorstellen.“
TEAM AUS DER DIASPORA GEGRÜNDET
Cudi Efrin erklärte, dass der Kader der „Rojava-Nationalmannschaft“ in der ersten Phase vollständig aus Fußballern aus Rojava bestehen werde, die in Europa und anderen Ländern leben.
Laut Efrins Aussage ist geplant, in der kommenden Zeit auch kurdische Spieler aus den Städten in der Region Rojava in den Kader aufzunehmen.
SIE HABEN AUCH IHR EIGENES STADION ERÖFFNET
Mit der Gründung des sogenannten „Rojava-Fußballverbandes“ wurde in der Region auch ein neues Stadion in Betrieb genommen. Die Eröffnung fand unter Teilnahme lokaler Verwalter und Vertreter der von der SDF kontrollierten Institutionen statt.
WAS IST DIE CONIFA?
Die CONIFA (Confederation of Independent Football Associations — Konföderation der unabhängigen Fußballverbände) ist eine internationale Organisation, die Fußballverbände von Regionen, nicht anerkannten Staaten, autonomen Gebieten, Minderheitengruppen und Völkern mit nationaler Identität, die nicht der FIFA angehören, unter ihrem Dach vereint.
Nachrichtenquelle: 12punto
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