Aufsehenerregender Beitrag von Trump zur Namensänderung: Kritik hagelt
Trumps Beitrag, der eine Umbenennung von New Mexico in „New America“ nahelegt, stieß bei der Staatsregierung und demokratischen Senatoren auf scharfe Kritik.
US-Präsident Donald Trump hat mit einem Beitrag in den sozialen Medien, der eine Umbenennung des Bundesstaates New Mexico in „New America“ nahelegt, eine neue Debatte ausgelöst. Trumps Beitrag stieß bei der Staatsregierung und demokratischen Politikern auf Kritik.
In der Grafik, die Trump auf seinem Truth-Social-Account teilte und die später auch auf dem X-Account des Weißen Hauses erneut veröffentlicht wurde, waren die Grenzen des Bundesstaates New Mexico zu sehen. Auf dem Bild war das Wort „Mexico“ rot durchgestrichen und durch „America“ ersetzt worden. Der Beitrag war nicht mit einer weiteren Erklärung versehen.
— The White House (@WhiteHouse) 6. September 2026
Vom Weißen Haus wurde kein offizieller Vorstoß zur Änderung des Namens des Bundesstaates angekündigt. In den USA hat der Präsident zwar die Befugnis, die Namen einiger geografischer Merkmale wie Gewässer im Geographic Names Information System zu ändern. Eine solche Änderung bei Namen von Bundesstaaten ist jedoch verfassungsrechtlich kein Schritt, den der Präsident allein vollziehen kann; der Prozess muss auf Ebene der Bundesstaaten geführt werden.
Trump war bereits zuvor mit ähnlichen Vorstößen bezüglich geografischer Namen in die Schlagzeilen geraten. Nach seiner Rückkehr ins Amt änderte Trump im Januar 2025 den Namen des Golfs von Mexiko in „Golf von Amerika“ und änderte Ende letzten Monats auch den Namen des Ontariosees im System.
Die Gouverneurin von New Mexico, Michelle Lujan Grisham, reagierte auf X auf Trumps Beitrag. Die demokratische Gouverneurin erklärte: „Der Name von New Mexico steht nicht zur Debatte.“ Grisham fügte hinzu: „Während der Präsident versucht, die Aufmerksamkeit der Amerikaner vom Iran-Krieg abzulenken, steigen die Benzinpreise weiter. Während das Weiße Haus damit Zeit verschwendet, auf Karten herumzumalen, macht Nuevo México weiter seine Arbeit.“
Auch der demokratische Senatör Martin Heinrich gehörte zu den Kritikern des Beitrags. Heinrich erklärte: „Es gibt drei Dinge, die ich immer bei ihren richtigen Namen nennen werde: Golf von Mexiko. Ontariosee. New Mexico.“
Es war aufgefallen, dass Trumps Aktion bezüglich des Ontariosees in eine Zeit fiel, in der Handelsspannungen mit Kanada herrschten. In seinen jüngsten Äußerungen hatte Trump auch die Idee ins Spiel gebracht, die Namen des Atlantischen Ozeans und des Pazifischen Ozeans zu ändern.
Nachrichtenquelle: 12punto
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