Nordkorea warnt vor Südkoreas Plänen für atomgetriebene U-Boote
Pjöngjang argumentiert, dass Seouls Plan zur Entwicklung atomgetriebener U-Boote die Instabilität auf der koreanischen Halbinsel verschärfen werde.
Nordkorea hat auf die Pläne Südkoreas zur Entwicklung atomgetriebener U-Boote reagiert. Die Regierung in Pjöngjang stufte das entsprechende Programm als „Bedrohung der nationalen Sicherheit“ ein.
Das nordkoreanische Außenministerium erklärte in einer über die staatliche Nachrichtenagentur KCNA verbreiteten Mitteilung, dass Seouls Vorhaben nicht nur die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel, sondern auch die regionale Instabilität in einem größeren Ausmaß erhöhen werde.
In der Erklärung wurde betont, dass Pjöngjang seine Abschreckung stärken müsse, um auf die militärischen Schritte seiner „Feinde“ reagieren zu können. Nordkorea erklärte, man müsse in der Lage sein, „Vergeltungsschläge durchzuführen, die ihr Überleben unmöglich machen“.
Südkoreas Ziel, atomgetriebene U-Boote zu entwickeln, wird im Hinblick auf das militärische Gleichgewicht und die U-Boot-Kapazitäten in der Region aufmerksam verfolgt. Die Erklärung aus Pjöngjang stellt ein neues Kapitel in den zuletzt gestiegenen militärischen Spannungen zwischen den beiden Koreas dar.
Nordkorea hat in diesem Monat zwei ballistische Raketentests durchgeführt. Es wurde berichtet, dass der erste Test am 6. August stattfand und die Rakete in Richtung des Ostmeeres abgefeuert wurde.
Nachrichtenquelle: 12punto
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