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Todeszahl nach Erdbeben der Stärke 7,4 in Kolumbien auf 265 gestiegen: 496 Menschen werden vermisst

Nach dem Erdbeben vom 10. August in Chocó ist die Zahl der Verletzten auf 3.494 gestiegen; 9.215 Gebäude wurden zerstört, in fünf Städten gilt weiterhin Alarmstufe Rot.

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Todeszahl nach Erdbeben der Stärke 7,4 in Kolumbien auf 265 gestiegen: 496 Menschen werden vermisst

Die Bilanz des Erdbebens der Stärke 7,4, das sich am 10. August in Kolumbien ereignete, hat sich verschlechtert. Präsident Abelardo De La Espriella gab bekannt, dass die Zahl der Todesopfer auf 265 und die Zahl der Verletzten auf 3.494 gestiegen ist.

Drei Tage nach dem Beben dauern die Such- und Rettungsarbeiten für die 496 vermissten Personen an. De La Espriella erklärte, dass die Priorität der Einsatzkräfte darin bestehe, die Vermissten zu finden, und sagte: „All unsere Bemühungen konzentrieren sich darauf, die vermissten Personen aufzufinden.“

ANZAHL DER ZERSTÖRTEN GEBÄUDE ÜBERSTEIGT 9.000

Die kolumbianische Nationale Einheit für Katastrophenrisikomanagement (UNGRD) gab bekannt, dass das Erdbeben zur Zerstörung von mindestens 9.215 Gebäuden geführt hat und 45.457 weitere Gebäude beschädigt wurden.

Depremde ağır hasar alan bir binanın önünde güvenlik şeridiyle kapatılan enkaz alanı.

Die Behörden teilten mit, dass in den Städten Cali, Pereira, Quibdó, Manizales und Armenia weiterhin Alarmstufe Rot gilt. Die Schadensermittlung und die Hilfsmaßnahmen in der Region werden mit Unterstützung der Armee und der nationalen Polizei durchgeführt.

Das Erdbeben, dessen Epizentrum in der Region San José del Palmar im Bundesstaat Chocó lag, war in weiten Teilen des Landes zu spüren. Das kolumbianische Institut für Geologie hatte erklärt, dass es sich um das schwerste Erdbeben handele, das in den letzten 10 Jahren im Land verzeichnet wurde.

Nach der Katastrophe wurde der Ausnahmezustand ausgerufen, während Such- und Rettungsteams ihre Arbeit fortsetzen, um sowohl die Vermissten zu finden als auch die Sicherheit in gefährdeten Gebäuden zu gewährleisten.


Nachrichtenquelle: 12punto

Kolumbien Erdbeben Chocó San José del Palmar UNGRD Abelardo de la Espriella Such- und Rettungsdienst